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„ihnen nicht die geringsten Winkelzüge oder Untreue un-geahndet durchgehen lassen. Wenn dieser Gang erst„recht eingeführt ist, so wird, wie ich hoffe, mit Gottes„Hülfe das Ganze gehörig zusammengehalten und ver-galtet werden können. Auf dieses Alles werde ich mit„der größten Genauigkeit wachen, den redlichen, wackern„Mann jederzeit hochschätzen und auszuzeichnen bemüht„sein, so wie ich den, der seiner Schuldigkeit nicht gehö-„rig nachlebt, dafür ansehen und nach Maßgabe der Um-„ stände mit Strenge, aber mit Gerechtigkeit zu bestrafen„wissen werde, wonach sich ein Jeder zu achten und vor„Schaden zu hüten, und ist dies meine ernstliche und be-„siimmtc Meinung. Hiernach hat sich das Etats-Mini-„sterium selbst zu achten und diese meine eigenhändige„Ordre durch die einzelnen Dcpartementschefs an die Prä-sidenten ergehen zu lassen."
Zu Seite TN.
Wie sehr dem Herrscher an der Liebe und an demVertrauen seines Volkes gelegen war, geht aus folgenderVerordnung hervor, die er in der Absicht erließ, um sichvon den etwanigen Beschwerden seines Volkes in Kennt-niß zu setzen, und selbst den höchsten Beamten die Mög-lichkeit zu nehmen, auf irgend eine Weise zu hintergehen.Dieser Verordnung zufolge sollten:
„1) Alle an den König eingehende Briefe numerirt und„eine diesfallsige Liste beigelegt werden; (es kann„demnach kein Brief unterschlagen werden.)"„2) Wenn die Weitläuftigkeit der Eingabe einen Aus-„zug möglich macht, so muß mit dem Auszuge die„Original-Bittschrift vorgelegt werden (damit der