Druckschrift 
Nachtrag (1844)
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen
 

13

in der Nahe der Hasenhaide ausgeführt, und Herr vonThile, der eine Rolle bei jener Affairc gespielt hatte, andiesem Tage von der Festung entlassen werden und jenemManoeuvre beiwohnen sollte. Wie zart wußte der Königihm diese Strafe zu vergelten. Er hat ihm auch seitdemnach wie vor bis an sein Ende die größten Beweise sei-nes vollen Vertrauens und seines Wohlwollens gegeben.

Der Baron von Fraucndorf hieß eigentlich dela Rivallivrc Reignac, und nahm späterhin den Na-men des ihm geschenkten Gutes mit dem Prädikate Ba-ron von Frauendorf an. Er soll unter anderm An-thcil an der Entdeckung des frevelhaften Attentats, derbeabsichtigten Aufhebung des Königs, gehabt haben.Hippel erzählt in seinem obbenanntcn Werkes Folgen-des von ihm:Auch dem preußischen Cabinctte fehlte esnicht an solchen Einverständnissen (hier ist nämlich dieRede von den Einverständnissen, die der Kaiser Alexan-der mitTalleyrand hatte), namentlich wurde der be-kannte de la Rivaillöre Reignac de Frauendorf als ge-heimer Correspondent für die preußische Diplomatie be-zeichnet, ob mit Recht? wagt der Herausgeber nicht zubehaupten. Auch wird seine Erwerbung von Frauen-dorf aus der Nothwcndigkeit, ihn angemessen zu be-lohnen, hergeleitet."

Z» Seite ÄZS.

Der ungewöhnlich starke Troß der Armee im Feldeentzog ihr nicht allein, durch die Menge der so nöthigenKnechte, eine große Anzahl von Kombattanten, sondern

*) Siehe S. 109 seines weiter oben angeführten Werkes.