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wendete; denn Vertrauen erzeugt bekanntlich Gegenver-trauen und Liebe.
Dagegen empörte ihn die Gleichgültigkeit, mit wel-cher das Volk ähnliche Hinrichtungen zu betrachten pfleg-te, und machte bei der Gelegenheit, wo mehrere FeindeFonk's, voll Freude über seine bekannte Vcrurthcilungdurch die Assisen, ein Ballfcst veranstaltet hatten, seinenEmpfindungen durch folgende Worte Luft:
„Erschrecklich! sich darüber zu freuen, wenn ein Mensch„zum Tode verdammt wird."
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Als zur Zeit sein vortragender General-Adjutant, dergegenwärtige Geheime Kabinets- und Schatz-Ministerv. Thile, wegen eines ihn in seinem Amtsbcrufe ver-letzenden Schreibens, dessen Verfasser forderte und sich mitihm schoß, und nach dem Verlaufe des Zweikampfes denganzen Vorgang dem Könige meldete und ihn zugleichwegen der Uebertretung des Gesetzes um Vergebung bat;so ließ der Monarch bei dieser Gelegenheit den Gesetzenihren freien Lauf, und Herr v. Thile ward diesen ge-troffenen Maßregeln zu Folge als Ucbertreter der Gesetzezum Fcstungsarrest verurtheilt und nach Spandau abge-führt. Hatte der König hierdurch den Gesetzen auch volleAnerkennung widerfahren lassen, so konnte er andrerseitsdas ritterliche Betragen eines ihm so nahe stehenden, sothätigen und verdienstvollen Staatsdiencrs nur ehren,und daß er dieses that, geht aus der Art und Weise her-vor, wie er ihn vor Ablauf der Feit seiner Haft entließ.Der König befahl nämlich, daß am Jahrestage der Af-faire bei La Fcre-Champenoise ein ähnliches Scheingefecht