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Bennigsen, ungeachtet alles Bittens, nicht dazu zu be-wegen; und so mußte sich unser kleines Heer abermalsmit der Ehre begnügen, den preußischen Ruhm durchrücksichtslose Ausdauer und Aufopferung auf eine Weisewieder hergestellt zu haben, die selbst dem Feinde diegrößte Ehrfurcht einflößte.
Scharnhorst's in dieser Stellung erworbene neueVerdienste belohnte der König, nach dem Tilsiter Frieden,durch die Beförderung zum General-Major. Gleichzeitigward er zum Präses einer Commission ernannt, welchesich mit der Reorganisation des preußischen Heeres be-schäftigen sollte. Ihm wurden bei dieser Gelegenheitnoch folgende sachkundige Manner beigesellt, nämlichder Oberst von Massenbach, die Oberst-Lieutenantsvon Gneisenau, Borstell und Bronikowski und derMajor von Grolman, zu welchen späterhin noch derOberst Graf Goetzen und der Major von Boyenkamen. Was er in diesem wichtigen Wirkungskreise,den er nach dem Ausscheiden des vortragenden General-Adjutanten, Obersten von Kleist, noch durch die allei-nige Leitung der Militairangelegcnheitcn im Cabinetteerweiterte, für die Reorganisation des Heeres, das heißt,für eine zweckmäßige, der neuen Kricgsart mehr entspre-chende Eintheilung desselben, für dessen Bewaffnung,Ausrüstung und Uebuug; desgleichen für die Veredlungaller Bcstaudtheilc desselben, so wie für die Erhebung einesbessern Sinnes, durch die Abschaffung des Werbespstemsim Auslände, welches unser Heer und Land meistens nurmit Vagabonden bereicherte (die gleich den ehemaligenArmatolis, Cond ottieris, Neitres, Landsknechte,Armagnacs u. s. w. in Frankreich, Italien und