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1816 d. 20. Juni, durch Cabinetsordre, zur gemeinschaft-lichen Theilnahme mit dem Justiz-Minister v. Kirch-eisen, unter der Leitung des Fürsten-Staatskanz-lers, an den Geschäften der Justiz-Organisationin den Rheinprovinzen ernannt.
1817 d. 20. Marz wird der Staats-Minister v. Beymezum Mitglied? des an demselben Tage gestiftetenStaatsraths, für die Justizangelegcnhcitcn, ernannt.
1817 d. 3. Novbr. wird der Staats-Minister v. Beymezum Chef der Justiz-Commisston zur Prüfung derJustiz-Verwaltung in den Rheinprovinzcn ernanntund zugleich mit der Revision des Allgemeinen Land-rechts und der Gerichtsordnung beauftragt; er er-halt auch Sitz und Stimme im Staats-Ministerium.1819 d. 16. Jan. erhalt der Staats-Minister v. Beymeden rothen Adlerordcn erster Klasse mit Eichenlaub.1819 d. 31. December von Geschäften entbunden.1830 d. 25. Juni, an dem Augsburgischen Confessions-Jubclfeste, von der Universität Berlin zum vi-, derPhilosophie ernannt.
1838 Sonnabend d. 8. December, Abends halb siebenUhr stirbt Herr Carl Friedrich v. Beyme inBerlin; den 10. Abends ward die Leiche nach Steglitzgebracht, wo am 13. Vormittags die obigen Freun-desworte am Sarge gesprochen wurden, bevor derTrauerzug nach Dahlem zur Beisetzung abging.
(Der Artikel „Beyme" ist der wesentliche Inhalteiner Schrift, welche im Jahre 1838 bei Duncker undHumblot in Berlin unter dem Titel: „„Worte der Er-innerung am Sarge des Konigl. Wirklichen GeheimenStaatsministers und Großkanzlers Herrn vi. v. Beyme,gesprochen von I. D. E. Preuß"", im Druck er-schienen ist.)