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in jedem Zweige, der, den Familien des Landes mi einereigenen Häuslichkeit ein Vorbild, die Justiz und Kircheeben so neu belebte, wie die Verwaltung, und im guts-herrlichen Verhaltniß durch Ermunterung und Belohnungmildernd eine neue Zeit andeutete: denn der Fortschrittin der Wissenschaft zeigte in Berlin stets den Weg, dendie Rcgiercr nehmen müssen.
Das sind Beyme's beglückte Jahre: sie schwanden,aber die Erinnerung blieb, und der Zeitgenossen Aner-kennung, und die Freude, Werkzeug eines edlen Landes-vatcrs bei der Ausführung so manches Guten gewordenzu sein, und der Trost, der Zukunft würdigen Samenanvertraut zu haben; denn die Schulen und Universitätenblühten, wie nie zuvor, die größten Namen der gelehrtenWelt: Johannes Müller, Fichte, Thaer undHum-boldt zogen bei uns ein, und für Berlin sollten diese undandere Geister einen literarischen Verein ohne allen Zunft-vcrband bilden, wie er sonst noch nicht verwirklicht war;auch Hufeland, Loder, Tralles, Steffens, Leo-pold Krug, Schütz und Ersch, und viele andere Treff-liche wurden zu uns eingeladen, die Wahrheit anzubau'nund zu verbreiten; — die Wissenschaften, welche einstdes großen Königs Wonne waren, wurden von demErben seiner Krone jetzt mit Königlichem Aufwand und,nit Friedrichs Denkfrcihcit zugleich gehegt; Kant warin Königsberg, wo überhaupt großartige Lehren zum Ge-meingut wurden, vor jederlei Verfolgung sicher, ja erfand sich hochgeehrt; und so groß war die Oeffentlichkeit,daß die Kabinetsbescheide aller Art in Druck erschienenund mit ihrem wohl erwogenen Gehalt, in klarer Ab-fassung, den Geist und die Gesinnung der Regierung