Druckschrift 
Denkschrift über die Geschichte der im Jahre 1699 in Deutschland eingewanderten Familie de Laporte
Entstehung
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Jüterbog II,.den 30. September. 1904.

Kaiser Wilhelmstr. 13.

Begleitwort

zur Denkschrift des Herrn Konsistorialrates Professors Dr. EBRARD

über die

Geschichte der Familie de Laporte.

Indem ich hiermit in Erledigung des gegebenen Versprechens den Gliedernunserer Familie die anliegende Denkschrift des Herrn Konsistorialrates Professors Dr. Ebrard,Direktors der Stadtbibliothek in Frankfurt am Main, überreiche, sei es mir gestattet, ihr einige' Worte beizufügen.

Zuvörderst möchte ich mir erlauben, ihrem Herrn Verfasser, welcher in uneigennütziger,hochherziger Weise Jahre hindurch unserer Sache die angestrengteste Arbeit widmete, sowieunserem Vetter, Herrn Alfred Laporte in Antwerpen, der die grosse Liebenswürdigkeit hatte, dieDenkschrift in seiner typographischen Anstalt drucken zu lassen und so schön und würdigauszustatten, den aufrichtigsten Dank, dem sich unsere ganze Familie gewiss mit Freudenanschliessen wird, hiermit auszusprechen!

Wie erinnerlich, bezweckten die Studien des Verfassers, aus welchen schliesslich diegegenwärtige Denkschrift erwachsen ist, den Nachweis des historischen Anrechtes unserer Familieauf die Führung der alten Namensformde Laporte" und, wenn möglich, denjenigen ihres altenAdels zu erbringen. Wenn nun auch mittelst des bis jetzt vorliegenden urkundlichen Materialsder Beweis des Adels noch nicht völlig gelungen ist, so ist doch durch den Verfasser endgiltigdargetan, dass unsere Familie jahrhundertelang und, soweit überhaupt ihre Urkunden zurückreichen,nie anders als de Laporte" geheissen hat. Aber auch sonst ist für die Geschichte unsererFamilie ganz Unerwartetes und Bedeutendes durch die Denkschrift geleistet. Es ist dem Verfasser'geglückt, für unsere Familie eine Stammtafel von zwölf urkundlich beglaubigten Generationen, dieden Zeitraum von vier Jahrhunderten umfassen, aufzustellen. Was das heisst, mag daran ermessenwerden, wie verhältnismässig wenige deutsche Familien ihren Stammbaum über den dreissig-jährigen Krieg nach rückwärts fortsetzen können. Ein umfangreiches, mit dem Jahre 1520beginnendes Urkundenbuch zeigt unsere Familie als Stamm eines grossen, offenbar schon Jahr-hunderte vor seinem ersten urkundlichen Auftreten in den Sevennen angesessenen Geschlechts..Die Sitze der verschiedenen Stämme und Zweige desselben, die persönlichen und die Vermögens-