378 Heine und Consorten.
Testament erkläre „die Arbeit" für profan und das Neue Testa-ment erkläre sie kür heilig. Welch eine nutzbringende Unter-suchung für die heutige Volkswirthschaftslehre! Wie reimt sichaber diese „Heiligkeit" nnt einem System, das nur gestattet, fürden heutigen und nicht auch für den morgenden Tag zu sorgen,und das die nichtarbeitenden Lilien auf dem Felde als beneidens-werthe Geschöpfe darstellt?^ Und setzt nicht dagegen der Gottdes Alten Testaments den ersten Menschen gleich in einen Garten,„um ihn zu bearbeiten und zu bewachen?" Aber unter unsgesagt, ich fürchte, das heutige christliche Leben hängt mit nochviel loseren Fäden an dem Neuen Testament als das jüdische audem Alten."
l'>4. Der incarnirte Satz in seinen echt takmndischcn Ausbrüchengegen das Kreuz und gegen den Welterloser.
Ein Wiener Blatt, „Lloyd" getauft und vom damaligenMinisterium in Oesterreich subventionirt, widmeteHeines „Romancero" ein lobüberfließendes Feuilleton an einemSonntag (der Talmud befiehlt eben, man solle den Goyimimmer ihre Sonn- und Festtage verleiden) und meint am Ende:
„Wir können zum Schlüsse uicht unterlassen, den Wunsch aus-zudrücken, der geistreiche Componist möge sich des „Romancero",des Dichter? ebenso geistreich bemächtigen, um die musikalischeKunst im wahren Sinne zu bereichern."
Nach diesem synagogalen Rathe sollten dann die Christenin Deutschland unter anderem folgende Liedesstrophe Heinesüber den Kreuzestod des Erlösers besingen:
„Unser Gott ist nicht gestorbenAls ein armes Lämmerschivänzchen,
Für die Menschheit ist kein süßesPhilanthröpchen, Fabelhänschen."
So hat Heine, der todtkranke, von Schmerzen gepeinigteJude, gedichtet. Was möchte Juugisrael sagen, wenn wir dieobigen niederträchtigsten, wuthschäumenden Verse auf Jungisraelumkehren würden, ungefähr so:
Menschenretter sind die Juden,
Die uns fressen auf dem KräutchenUnd in ihren BörsenbudenUeber'n Kopf uns zieh'n das Häutchen,
5 Das ist eine echt jüdisch-höhnische Verdrehung von Christi Worten.