Heine und Consorten. 377
vorher: „entweder Meißner und Lump — oder Narr/' Hierwird wieder das Festhalten an der inneren (soll heißen: jüdi-schen) Ueberzeugung gelobt, „trotz seiner Beweglichkeit".Sehr zart und sinnig! Hier wird die aus Heuchelei undEigennutz angenommene Taufe sehr schonend als „Beweglich-keit" bezeichnet. Schlau muß man sein! Hast du gesehn?Dumm sind diese Goyim wie die Nacht, beschummeln lassensie sich in der Trödelbude und in der Literaturbude; wozu sindsie da, diese Esel und Ochsen und Schweine (scms Talmud),als um von den rechtmäßigen Besitzern aller Reichthümer derganzen Welt beschummelt zu werden!
7. Welche Wonne, schreiben und sagen zu können mittenin dem Lande der verfluchten Akum: „die Niederträchtig-keit der christlichen Proselytenmacherei"! Und umabzuschwächen diesen wonnigen Ausspruch, wird angehängt:„Niederträchtigkeit der Juden." Das hat den Anschein,als ob nur jene Juden niederträchtig wären, die sich taufenlassen, und als ob sämmtliche anderen Juden auf diesen Ehren-titel keinen Anspruch machen dürften!
3. Der Rabbiner reproducirt alle diese Niedertracht mitWonne: — Heine ist und bleibt eine jüdische Sonne. — Wirwollen sein Getauftsein sehr gerne verschmerzen, — Hat erdoch gehaßt das Christenthum aus vollstem Herzen.
9. „Wir (der Rabbi) geben diese Worte, wie sie der Heineniederschrieb." — Sehr schlau! Der Rabbi setzt seinenSchabbesdeckel auf, drückt ihn tief in die Stirne und sagt:„Seht, der Heine hat das gesagt! Kann ich was dafür,daß er das gesagt hat? Nichts kann ich dafür!! Ich sag'nicht: es freut mich, daß er das gesagt hat, und ich sag' nicht:es ist mir leid, daß er das gesagt hat. Die frommen Judenwerden mich versteh», und mir kann dabei nichts geschehn!"Hast du gesehn?
153. Khristi Wort verhöhnt.
Die „Allgemeine Zeitung des Judenthums" sagt bei Be-sprechung von Riehls Buch Folgendes:
„Also hat sich der gute Herr Riehl in seiner zweiten Auf-lage wieder einmal auf dem alten Rößlein getummelt, das Alte