362 Heine und Consorten.
sollte. Es ist in den Liedern Heines ein sonderbarer Komet überDeutschland geflogen, ein Qualm von Lüderlichkeit folgte ihmnach. Trägt er auch im Literaturkalender modernisirten, total un-gläubigen Judenthums das Sonnenzeichen, so steht er vor demvorläufigen sittlichen Weltgericht doch nur als ein zotenreicherBänkelsänger da, der das Siegel des Genies in den Koth ge-worfen, dessen Aufschwung ebenso Lüge und Heuchelei, wieseine Niedrigkeit That fache ist."
Mit demselbigen totalen Verlust der Ehrenhaftigkeit,wie im Anlehenbriefe an Moser äußert sich Heine in einemBriefe an Lewald (Heine XX. 166, Strodtmann II. 261)über sein Verhalten gegenüber der preußischen Regierung. Ersagt:
„Mit den Regierungen habe ich Frieden gemacht (die Hand,die man nicht abhauen kann, muß man küssen), und nicht mehrauf dem politischen, sondern auf dem literarischen Felde werde ichjetzt meinen Flamberg schwingen."
Hier haben wir wieder ein kleines Exempel jener talmu-dischen Moral, welche der Rabbi Grätz so unverfroren zu pro-klamiren sucht.
Hiermit stimmt auch, was der Major Asmann („Eroberungder Welt durch die Juden." Wiesbaden 1875) über eine Juden-synode der Vierzigerjahre in Krakau mittheilt. Man faßtedort die Resolution: Man solle vor Allem die Presse in dieHand der Juden bringen, um die Welt zu betäuben undzu täuschen, und so Israel vom Nordpol bis zum Südpolzur Herrschaft zu bringen. (Schmeitzners „InternationaleMonatsschrift." 1883. 1. Heft. S. 22.)
117. Strodtmanns Westliche, den Keine wegen seiner Wilsumzu reinigen. M'es vergebens, wie es Strodtmann am ^Znde selber
einsicljt.
Heine war in großer Geldnoth. Strodtmann sucht ihnnun bezüglich der Jahrespension zu 4366 Franken, von derfranzösischen Regierung bezogen, (aber vergebens) reinzuwaschen.
II. 255:
„Unter diesen Umständen kann es nicht allzu sehr überraschen,daß Heine in seiner materiellen Bedrüngniß sich zu einem Schritteentschloß, der ihm hart genug ankommen mußte und der ihmvon seinen Gegnern aufs Schlimmste ausgelegt worden ist. Er