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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
343
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Heine und Consorren. 343

Geheimniß als Strafe entsiegelt. — Warum hat die Mathildeauch mich geprügelt! u. s. w.

Das wären so ungefähr die Betrachtungen AlexanderWeills, so ihm Jemand wegen Indiskretion an den Leib rückenund wegen muthwilliger Beschädigung der Poesie in Anklagestandversetzen wollte! — Wenn die Verse, die wir für AlexanderWeill zu seiner Verteidigung gemacht, seinen Freundenholperig und wittelig erscheinen, so steht es diesen frei, selbigeauszulassen; freilich, an dem Inhalt der historischenThat fachen können sie keine Aenderungen vornehmen.

139. Keims Frroganz iu München von Künstkern gezüchtigt.

Heine kommt nach München. Beim Anblick des Domesregt sich in ihm der Talmudjude:

„Wir sind ernst, aber nicht unmuthig beim Anblick jenesbarbarischen Domes, der sich noch immer in stiefelknechtlicher Gestaltüber die ganze Stadt erhebt und die Schatten und Gespenster desMittelalters in seinem Schooße verbirgt."

Wenn man die gegenwärtigen Münchener frägt, ob sie vorden Gespenstern des Mittelalters sich fürchten, und ob sie denwegen der eigenthümlichen Bauart seiner zwei Thürme seituralter Zeit mit dem schlechten Witz „Stiefelknecht"^ bezeich-neten Dom barbarisch finden, so würden dieselben auf dieneugebaute Synagoge (im maurischen Styl) zwar keine miserablenWitze machen, aber über jene mittelalterlichen Gespenster,welche in kurzer Zeit die schönsten Häuser und Kaufläden ausich gebracht haben und welche die alten Bayern immer mehrund mehr hinausdrängen und selbe zu ihren Stiefel-knechten zu macheu suchen, in einer Weise sprechen, daß derWuth-Börne dieselbigen insgesammt ins Zucht- oderNarrenhaus verwünschen möchte.

Echt talmudisch spuckt Heine ganz schulchan-aruchisch seinenekelhaften Speichel vor jeder christlichen Kirche aus! Rabbi

5 Ein Witz, der schon sehr lang gewitzt,

Wird von dem Heine ausgenützt.

Der Witzdiebstahl ist plagiatisch,

Das Ausnützen ist — asiatisch.