Druckschrift 
Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
339
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Heine und Consorten,

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die etwa mit dem jüdischen Leben nicht in Einklang standen. Dochhatte sich zugleich mein eigenes Heimischsein in jüdischen Voraus-setzungen durch die vielen jüdischen Musenjünger ver-werthet, in deren Nähe mich schon Frankfurt, Hamburg,Berlin und Wien gebracht hatten,"

Kommen wir nun auf eine Betrachtung des Denkmalszurück, das dem Heine von seinem Freunde AlexanderWeill gesetzt worden!! Da kann man wohl sagen: ZweiFliegen auf einen Schlag — oder zwei Juden auseinen Schlag, denn ein Freund, der seinem Freunde Hansdem intimen Leben desselben) ein solches Denkmal setzt, derhat sich dabei gewiß nicht vergessen und sich in höchst unpar-teiischer Weise selber eines gesetzt, welches den Leser zueiner noch größeren Hochachtung herausfordert, als jeneist, die durch das erste Denkmal dem Heine zuerkannt werdenmuß.

Eine Nutzanwendung dieses hochpoetischen Zusammen-lebens könnten sich alle jene Damen inachen, die in ihrer Be-geisterung für den Liebesdichter schon das rechte Maß aus demverworrenen Zwirn ihres kleinen Strickkorbes, Gehirn ge-nannt, verloren haben, Sie machen sich des Mathildenlooseswürdig, wenn sie nicht einsehen, daß die fingirte, auf-gemutzte und angeheuchelte Liebespoesie am Ende aufsDurchgeprügeltwerden hinausläuft. — Wenn die Ehe nicht ihrenethischen Grund in der Religion findet und nur das Auflodernder Leidenschaft die beiden Gatten zusammenführt, da schlägtdie Leidenschaft, wenn sie abgekühlt ist, trotz aller Phrasen undSchwüre sehr oft in die gegenseitige Mißachtung und auchMißhandlung um.

Das ist vom Buch der LiederDas allerletzte Blatt :

Sie wirft den Dichter niederUnd prügelt ihn schachmatt.

Das ist die letzte SeiteVon Heines Liederbuch,

Die Liebe, die ging pleiteTrotz dem Lobulolmn arnod.