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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
252
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252 Heine und Consorten.

„Seid unbesorgt, Brüder, es wird einem Jedennur so viel Licht zu Theil, als ihm gebührt."^

Auch Börne benutzte die Loge nur als Mittel zur an-gestrebten Judenherrschaft, und wie er den Freimaurern gegen-über erklärte, er lasse einem Jeden nur so viel Lichtzukommen, als ihm gebührt, so betrachtete er auch diechristlich getauften Maurer als Cretins — als zu benutzendesMaterial für das jüdische Endziel der ganzen Logenarbeit.

Zum Schlüsse noch eine elektrische Beleuchtung jenes auf-geklärten Doktorencollegiums, welches sehr sinnreich heraus-forschte: der Judeubube (jüdischer Theologe genannt) habeallerdings, was leider nicht abzustreiten ist, an einemarmen Christenbubeu in einer für eine öffentliche Gerichtsver-handlung nicht brauchbaren Weise rituelle Blutabzapfungenvorgenommen, aber eben dieser Judenbube sei mit chronisch-religiösen Wahnvorstellungen behaftet gewesen.

Hier folgt nun eine historische Erklärung, von was fürchronischen Wahnvorstellungen über Ehre und Ehren-haftigkeit medizinische Shyloks in Berlin bisweilen behaftetsind. Der „Oesterr. Volksfreund" vom 21. December 1890gibt uns aus dem Wirken der Berliner Hypokratesse und Ga-lenusse folgende Photographie:

„Vor Kurzem ging ein Schrei der Entrüstung durch alle christ-lichen Blätter, als an den Tag kam, in welcher Weise der Vor-steher einer Berliner Privatklinik, Dr. William Levy, die Koch'schcErfindung zu fruktificiren gedachte."

„Nun haben Berliner Blätter mitgetheilt, daß dort eine Ver-sammlung von 105 Aerzten, darunter zwei, tage zwei Christen undhundertdrei Inden, getagt und die Resolution gefaßt hat,Herr De. Levy habe ganz correkt gehandelt. Da nun jener Schreider Entrüstung zuerst von Berlin ausgegangen ist, so kann mannicht zweifeln, daß, wenn diese Versammlung aus 103 Christennnd 2 Inden bestanden hätte, die Resolution im entgegengesetztenSinne ausgefallen wäre. Was dem Einen ganz korrekt erscheint,scheint dem Andern ganz unkorrekt."

Wir bringen aus demselben Blatte eine sehr schlagendeBetrachtung über die Gegensätze zwischen Christen und Juden

„Histor.-polit. Blätter." München. 106. Band., S. 907.