Druckschrift 
Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
232
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Heine und Cvnsorten.

Auch wir spülten gerne ChampagnerweinIn unsere durstigen Rachen,

Bisher ließ man uns das Zuschau'n nur,Wir hörten die Pfropfen krachen.

Auch wir trügen gern einen feinen RockStatt unserm groben Kittel,lind einen Stecken mit gold'nem KnaufStatt unserm Bauernknittel.

Auch wir mochten gern in einem PalastVoll Gold und Silbers Hausen,

Statt in ver Hütte, die Sturm und WindUnd Schneegestöber durchsausen.

Nun seht, ihr lieben Judengenies,Ein Christ gibt euch diese Lehren,Wir wollen sclbander Hand in HandDie ganze Welt umkehren.

Nur macht es fein und sucht vorerstDen Pöbel vom Wahn zu heilen,Als könnte er mit Stiefel und SpornNach dem Tod in den Himmel eilen.

Statt all dem tollen FirlefanzVom Gericht und vom ewigen LebenMüßt ihr das Gefühl der eig'nen MachtDem Volk in die Hände geben.

Nur seid mit allem Eiter dran,

Wenn einmal uns're Stund' ist,

Und denkt nur, daß ein jeder LumpAlsdann mit uns im Bund ist.

Und fehlen wird's an Leuten nicht,Nur schwächt die Macht der Pfaffen,Die inachen uns am meisten nochMit dem ewigen Richter zu schaffen.

Es gibt der Narren noch genug.

Die ihren Worten trauen,

Und mit gefallenen Händen hinaufIns Blaue beten und schauen.

Denkt, daß es mit diesem Glauben an GottNoch immer ein eigen Ding ist,

Und daß er trotz unserm ZetergeschreiBei den Schwachköpfen nicht gering ist.