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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
228
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228 Heine und Consorten.

Du wack'rer Mönch zu Wittenberg,

Verbrannt hast dn die BulleDes heiligen Vaters, und durch dichWard seine Macht zur Nulle,

Es dauerte dreihundert Jahr',

Bis uns ein größ'res Kunststück glückte,

Bis wir verbrannt die Bulle selbst,

Die Gott vom Himmel schickte.

Der Alte und der Neue BundSie gingen aus in Flammen,

Und die' Studenten klatschten dannDie Hände froh zusammen!

Der Jubel scholl durch's ganze Land,

Als die verbraunten BlätterWie Unglücksraben flogen aufVor einem Hagelwetter.

Wir brauchen dies Juwel nicht mehr,

Das der heil'ge Geist redigirte,

Und das sechstausend Jahre langDie Leser zu Thronen rührte,

Von nun an wird es eingereihtIns Buch der Mythen und Sagen,

Und bald wird keine Seele mehrNach dieser Legende fragen.

In achtzehn Jahrhunderten konnte erstDie Menschheit das Alles erfahren,

Ich Glücklicher wußte es so früh,

Schon mit kaum 18 Jahren."

Die gerade von Heine mit vorzüglicher Hingebung gepflegteLüderlichkeit, die er auf seine Fahne gemalt und mit welcherer den Reigen vor einer Schaar von lüderlichen Dichtergeselleneröffnet hat und mit welcher Fahne er im Lager der Christen(die vielen Literaturjuden hinter sich) seinen Einzug gehalten,wird imNebeljungenlied" also geschildert:

Der Tempel von Salem ward ihnen zerstört,

Doch andere Tempel erblühen,

Das sind die Börsen weit und breit,

Wo sie den Leuten die Haut abziehen.