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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
225
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Heine und Consorten. 225

als die Fortschrittlichsten dokumentirt haben, dafür mit demRückschritt ausgezahlt werden. Es gibt kein Verbrechen,sagt die Theorie, aber die Strafe für das, was man mit Un-recht Verbrechen nennt, die muß schon noch eine Weile fort-dauern, bis der Most ausgegohren und die humane Mo-ralitätsidee, die in der Achtung der armen Kleingenüsservor den reichen Großgenüssern besteht, zum Gemeingutder Proletarier geworden ist.

Hören wir nun den Heine, wie er seinen von ihm selbsteingestandenen giftigen Haß gegen das Christenthum wieeine Art Krötengeifer über die christliche Romantik absondert:

Sie sang vom irdischen Jammerthal,

Von Freuden, die bald zerronnen,

Vom Jenseits, wo die Seele schwelgt,

Verklärt in ewigen Wonnen.

Sie sang das alte Entsagungslied,

Das Eia Popeia vom Himmel,

Womit man einlullt, wenn es greint,

Das Volk, den großen Lümmel.

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,

Ich kenn' auch die Herren Verfasser;

Ich weiß, sie tranken heimlich WeinUnd predigten öffentlich Wasser.

Ein neues Lied, ein besseres Lied,

O Freunde, will ich euch dichten,

Wir wollen hier auf Erden schonDas Himmelreich errichten.

Es wächst hienieden Brod genug

Für alle Menschenkinder,

Auch Rosen und Myrthen, Schönheit und Lust,

Und Zuckererbsen nicht minder.

Ja, Zuckcrcrbscn für Jedermann,

Sobald die Schoten platzen.

Den Himmel überlassen wirDen Engeln und den Spatzen.

Ein neues Lied, ein besseres Lied,

Es klingt wie Flöten und Geigen,

Das Nisororo ist vorbei,

Die Sterbeglocken schweigen.

Brunn er, Zwei Buschmänner. IS