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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
208
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208 Börne und Consorten.

Hofräthen mich tüchtige Wahrheiten sagten. Auf Widersprüchekommt es ihm gar nicht an: heute poltert er darüber, daß dieDeutschen kein Nationalgefühl haben wie andere Völker, daß mansie ungestraft beleidigen kann, während die Franzosen sogar fürdie Ehre ihres Klimas auf die Mensur gehen, morgen schlägt ereinen eben so großen Lärm, wenn sich dies Nationalgefühl wirklichzu regen beginnt. Die schlimmste Wirkung dieser permanentensittlichen Entrüstung, dieses Hin- und Herwendens abstrakter For-meln, ist, daß es die Trägheit begünstigt. Einen Witz zu findenist leichter, als den Zusammenhang des Staatslebenszu stndiren."

Zeiten, in denen die Bildung so ganz außer Verhältniß zudeu bestehenden Einrichtungen steht, bringen stets einseitige Talenteherbor, wie Junius, Couvier und Börne. Der ewigen Schön-rednerei müde, freute man sich au einem kühn ausgesprochenenNrtheil, wenn es auch nicht gehörig begründet war, und namentlichan einem regen, in einer bestimmten Richtung sich fortbewegendenGefühl. So wenig Börne und seine Gleichgesinnten der Jugendzuführten, so erweckten sie doch in ihr den Wahn, sie sei durcheine tiefe Kluft von der alten Zeit getrennt, die alten Rechtsformenhätten sich überlebt, und nur eine Revolution könne die Menschheitretten. Die Revolution ist wie ein Gewitter, es zündet Bäumeund Häuser an, verwüstet die Saaten, reinigt die Luft, aber sowie es vorüber ist, tritt die alte Natur wieder hervor. Richteinmal das äußerliche Räderwerk des alten Staates kann völliggebrochen werden, denn die Voraussetzungen bleiben, und dieBarrikadenkämpfer werden sich immer nur auf Augenblicke derGewalt bemeistern."

Wie weit es die jüdischen Börne- und Heine-Schüler injüngster Zeit in ihrer Wnth gegen Kirche und Christenthumgebracht, davon nur ein Beispiel aus einem unverfrorenenPamphlet" Alexander Weills, eines intimen Freundes vonHeine (welchen Freund er durch einen Bericht über dessenhäusliches Leben lächerlich und verächtlich gemacht), in welchemPamphlet die jüdische Wnth und Arroganz in folgender Expek-toration ausbricht:

Die katbolischeu Nationen, götzendienerisch, verdummt, ver-thiert durch Glaubenslehren, welche unvereinbar sind mit demkleinsten Körnchen Vernunft, waren vor der Reformation zurOrdnung, zur Vernunft, zu jeder Sparsamkeit unfähig. Sielebten in Faulheit und Armuth,"" und wenn sie sich zur Thätigkeitaufschwangen, so brachten sie nur Dummheiten fertig, welche

5 lla lAkinzg eatboligus et atbes.

Baron Vogelsang in seinerOesterreichischen Monatsschrift fürchristliche Socialreform" (9. Heft, 1SS6, S. 4S0) bemerkt hierzu:Der