Börne und Consorten. Äsiö
poetisch gencmnt wurden, ober die eher einer unaufhörlichen Be-trunkenheit gleichsehen, als wahre Poesie, welche stets nur dierhythmisch ausgesprochene Vernunft ist. Diese Völker haben sicherst zur Zeit der Renaissance moralisch und Physisch erhoben —nicht seit dem Wiederaufleben der griechischen Literatur ^ diesehat nichts zur Veränderung der Lage der christlichen Völker bei-getragen, sondern ausschließlich seit der Kenntnis; und dem Studiumder Bibel und des mosaischen Gesetzes, aus dem erst die Re-formation, und dann, als diese auf halbem Wege stehen geblieben— die rein de istische Revolution von 17M entsprungen ist undwelche wörtlich die mosaische Gleichheit, Freiheit und solidarischeBrüderlichkeit als ihre Dogmen und ihre Grundlage verkündethat. Diese deistische und mosaische Revolution hat wie ein steg-reicher Pfeil den Mittelpunkt des Ziels, das Christen-thum, in mehrere Theile zerspalten, und wird es zuletztgauz verschwinden machen,"''
„Als die Reformation durch das Entstehen und den Krieg derwidertäuferischcn Commnnisten, die ihren Commnnismns ans demEvangelium schöpften, in ihrer Entwicklung gehindert worden, undnachdem mehrere Staaten durch Annahme des Protestantismuswieder in den Bereich des Papstthums zurückgekehrt waren, flüchtetesich die monotheistische Idee der Bibel — über die Köpfe derRabbinisten, der den Katholiken an Aberglauben nicht nach-stehenden Juden hinweg — in die geheime Gesellschaft der Frei-mauerei,"
„Die Freimanerei von damals, ausschließlich deistisch, warebensowenig protestantisch wie katholisch, sie war deistisch-mosaisch mit all den politischen und socialen Cvnsegnenzen diesesBekenntnisses," „Sie war deistisch-republikanisch, nach dem mo-saischen Gesetz selbst gebildet, von Moses hatte sie dessen Siegel,das Winkelmaß angenommen, welches die Gleichheit, das Grund-princip des Moses, darstellt. In der Thnt war die Freimanerei
indische Schriftsteller scheut sich hier nicht, im Vertrauen auf die Unwissenheitseines Publikums, der geschichtlichen Wahrheit ins Gesicht zu schlagen. Wasdie Faulheit betrifft, so ist hier offenbar das Halten der im Mittelalter sogenau beobachteten Feiertags- und Sonntagsruhe gemeint; den Vorwurfder Faulheit machten ja auch die jüdisch-liberalen Blätter in Oesterreich,voran das Hauptorgan der LUlnrnvs israslits, die „N. Fr. Pr.", denChristen Oesterreichs, als die Sonntagsruhe gesetzlich eingeführt war." —
^ Die Christen können den Juden für das unverfrorene Aussprechenihres Höffens, Wünschcns und Strebeus nur dankbar sein. Wir sind sofrei, zu meinen, es ist die volle Herrschaft des Jubcnthums, dieAusrottung des Christenthums und die gehofftc Sklavereider Goyim noch eine sehr offene Frage,
»5 zgic schlau! Reformrabbi Weill stellt sich so, als ob er dieTal-mudlehrcn nicht kannte, um den Fanatismus derselben derKirchen-lehre gleichstellen zu können.
Brunn er, Zwei Buschmänner, m