Druckschrift 
Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
172
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172 Börne und Consorten.

Mantel: „nazarenisches Gemüth" zu verhüllen und ihn, diesennotorisch persönlich sublim feigen Gesellen, mit dem Durst desRepublikaners nach Marturthum zu dekoriren.

Kindlich komisch! Als ob der kleine Börne von seinenFreunden beim Rockschoß wäre je zurückgehalten worden, alser sich in den Straßenkampf hätte stürzen wollen, und als obes nicht notorisch wäre, wie er sich immer schlau in seinerFalle verbarrikadirte, wenn irgendwo in Paris ein Kampf los-gebrochen und dann am Schreibpnlt bei den Pariser Schreibe-briefcu statt Blut Gallentinte verspritzte. Dann ferner: Seinscharfer Verstand und seine Lustigkeit hielten ihn vom Christen-thum ab. Also mit scharfem Verstand kann man nur Judesein, der Christ hat einen stumpfen Verstand und eine eich-kätzchenhafte Munterkeit, mitunter lieblich kapriziös, ivoraufaber bald eine starre Gemüthsvertrübung folgt. Nun, nachdemder culturangehauchte Talmudist seinen Hohn über die Naza-rencr ausgeschüttet (wobei er Juden und Christen in einenTopf geworfen), kommt er mit seiner Genüsse-Religion zumVorschein:

„Es kehlt ihnen (den Nazarenern) die Majestät, dieGenußseligkcit, die nur bei bewußtenGöttern gefundenwird."

73. Keine stellt sich uns den Kochel des zertrümmerten Gljristentljumsals König der HennjMjigkeit. Wie sich Wörnc und Keine liei ihrerersten Zusammenkunft nlier das Loos der Anden trauernd beklagen.

Also alle nazarenische Bornirtheit und Dummheit, Ziegelauf Ziegel gelegt, ist das Postament der Götterstatue: obensteht der sich selbst bewußte Gott, der die Majestät derGenuß seligkeit besitzt. Das ist die neueste göttliche Eigen-schaft, die alle anderen veralteten göttlichen Eigenschaften in denalten Katechismen der Nazarener ersetzt. Die Majestätder Genuß seligkeit, das ist die Gloriole, mit welcherHeine sein Haupt umgibt. Ihm hat diese Eigenschaftsicher nicht gefehlt, ob sie aber majestätisch oder gargöttlich ist, darüber sind die Meinungen noch sehr verschieden.Und dieser göttliche Heine, der sich seiner philosophischen