Druckschrift 
Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
167
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Börne und Consorten. 167

71. Keine über 'Körne. Körne freut sich an Wenzel, weil dieserder <Brste war, der gegen Hoetlje aufgetreten.

Sehr charakteristisch und für Beide gleich nicht nurehrenrührig, sondern geradewegs ehrvernichtend ist dieSchrift Heines, die er vorsichtiger Weise erst dann losließ,nachdem Börne unter der Erde gelegen*

Ueber den Haß Börnes gegen Goethe meint oder schreibtwenigstens Heine S. 24:

„Sein Groll gegen Goethe hatte vielleicht ebenfalls örtlicheAnfänge, ich sage Anfänge, nicht Ursachen; denn wenn auch derUmstand, daß Frankfurt ihre gemeinschaftliche Vaterstadt war,Börnes Aufmerksamkeit zunächst aus Goethe lenkte, so war dochder Haß, der gegen diesen Mann in ihm brannte, und immerleidenschaftlicher cntloderte, nur die nvthwendige Folge (so?)einer tiefen in der Natur beider Männer begründeten Differenz.Hier wirkte keine kleinliche Scheelsucht, sondern ein uneigen-nütziger Widerwille, der angebornem Triebe gehorcht, einHader, welcher alt wie die Welt ist, sich in allen Geschichten desMenschengeschlechtes kund gibt und am grellsten hervortritt in demZweikampfe, der noch immer nicht entschieden ist und vielleicht nieausgekämpft wird: der kleine Nazarener haßte den großenGriechen, der noch dazu griechischer Gott war."

Was Heine in semitischer Verlogenheit als einen Haß deskleinen Nazareners gegen den großen Griechen darzustellen sucht,ist in Wahrheit, wie es aus allen Schriften Börnes hervor-leuchtet, der talmudisch großgezogene Haß oder auch der „an-geborne Trieb" des Juden gegen den Goy gewesen. Goethewar doch als Christ geboren und getauft, er war Arier; alsotrotz seinem in der Theorie und theilweise in der Praxis dasHellenenthum verherrlichenden Gebühren dennoch ein hassens-werther Goy. Börne aber war und blieb immer, was dentalmudischen Haß gegen die Goyim, ihre Fürsten, ihre Staaten,ihre Institutionen betrifft, der nergelnde, schmähende, giftige,umstürzlerische und dabei aber auch feige Jude, der immernur seine Jnvektiven losließ, wenn sein kleiner, schwächlicherKörper gesichert war, und der den tintigen Kampf mit derFeder immer dem blutigen Kampfe mit dem Schwerte vor-zuziehen wußte.

^ „Heinrich Heine über Ludwig Börne." Hamburg, Hossmann undKampe, 1340.