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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
166
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löst Börne und Consorten.

Mvrgen zeitig aufbrechen zn müssen. Und au jeneniSonntag Abend, !vo er eingetroffen war, hätt' ich's ja für1VVV Thaler nicht gewagt, beim alten Herrn einzudringen,so standen wir beide, Goethe und ich, gar nicht mit-sammen. Und nun gar ein Fremder!! Börne!! Ich glaube,Friedrich, der Leibdiener Goethes, wie sehr er sonst mein Gönnersein mochte, hätte mich bei der bloßen Zumnthung einersolchen Anmeldung über die Stiege geworfen. — Alsich später Gelegenheit nahm, Börnes Anwesenheit zu erwähnen,äußerte sich Goethe so gar nicht über ihn, daß ich un-möglich zu einer Meinung gelangen konnte, wie er ihn wohlaufgenommen haben würde."

Also auch hier echt semitische Verlogenheit, Prahlerei undGroßthuerei. Das klappt wieder mit den großen Trink-geldern, die der alte Baruch nach der Aussage des jungenBaruch dem Postillon gab, wofür der junge Baruch von diesemPostillon in Oesterreich Junker genannt wurde! Und aufdiesen mit Poesie ausstaffirten Baruch der wirkliche, der, ob-wohl vermögend, jahrelang Proceß führt, bis er endlich,gerichtlich gezwungen, die Bücherschulden seines HerrnSohnes mit schwerem Herzen bezahlt!

Der alte und der junge BaruchBefolgen beide den Lokulobau aruoü.

Der Goy wird beschummelt -— es geschieht ihm Recht,Er ist aus dem Esel- und Thiergeschlecht.

Der junge wollte profitiren durch die Taufe,

Aber er kam vom Regen in die Traufe;

Er blieb, was er war — ein Jud' jeder Zoll,Das spürten die Goyim, und daher kam der Groll.

Beide waren große Prahler,

Beide waren schlechte Zahler,

Ueber alle Maßen schuftigUnd moralisch übelduftig.

Endlich kommt die Zeit — als RichterUnd verurtheilt das Gelichter,

Als man schrieb in seinem PasseGanz herkömmlich seine Race,

War er deshalb sehr verdrüssig,

Und es war doch überflüssig;

Denn, was der Börne ist gewesen,

Gab er deutlich selbst zu lesen.