Börne und Consorten.
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Primas (Dalberg in Frankfurt) ist aber auch nicht zu verdenken,daß er dies Geschlecht bebandelt wie es ist, und wie es nocheine Weile bleiben wird,"
Weiter nennt vi-, Riemer den Börne (S. 441, 1, Bd,)
„einen wahnwitzigen Fanatiker, den bereits canoni-sirten Heiligen und Schutzpatron des jungen Deutsch-land, dessen Mitglieder der Sage nach aus lauterBekennern der mosaischen Lehre bestehen,"*
In Goethes Namen wäre es an der Zeit, sowohl gegendas Geschimpfe Börnes, als gegen die Lobhudeleien DüntzersProtest einzulegen, ungefähr wie folgt:
Zwei Halbverrückte seh' ich im Feind- und Freundeschor,Sie thun im Schimpfen und Loben es allen Andern zuvor.Der Eine hätte mich gerne um mein Genie gebracht,Der Andere hat mich wieder zum Tugendbolde gemacht;Der Eine ist der Börne, das Jüdlein voll Gall' und Gift,Der Andere ist der Düntzer, der immer von Lobpsalm trieft.Es haben Beide geschossen weit über das Ziel hinaus:Der Börne und der Düntzer, man lacht sie beide aus.So würde der Goethe sagen, nur stärker in Sang und Klang,Es machte ihm mehr dies Loben, als des Mauschels Schimpfen
Der Börne, ein Kothvulkan, der ohne UnterlaßAus seinem Herzen schleudert den giftigen Judenhaß.Der Düntzer, ein Zuckerbäcker, ein Honig- und Milchfabrikant,Im Schimpfen und im Loben sind Beide hirnverbrannt!
l!>. Wie sich Aörne über den Wcaterjnden Sljewa (von Kuinberland)und den Ldelmutlj desselben nor Aüljrnng gnr nicht zufassen weih,und den dummen Hopim diesen Ldel'juden als Mlstcrbitö nar die Aasen
hinstellt.
In einer Besprechung von: „Der Jude", Schauspiel vonCumberland, ergeht sich Börne IV. S. 137 in folgenden Be-trachtungen über diesen edlen Theaterjuden Shewa sin„Nathan der Weise" in einer Auflage fürs Volk):
„Wie viele Tausende jenes unglücklichen Volkes mußte Cumber-land haben dulden sehen, bis er den ungeheuren Judenschmerz,
* Riemer wußte eben nicht, daß der Talmud als eine totale Fälschungund Uniänderung des alten Mosaismus bezeichnet werden muß.