4K Börne und Consortcn.
und den ungebetenen Gast warf er zornig hinaus. Und seineRitter der Menschheit wissen das Schwert nicht zu führen, sieschwätzen bloß und lassen sich todtschlagen» es ist ein deklamirenderKomödiantenadel. Marquis Posa spricht in der Hohle des Tigerswie ein Pfarrer vor seiner zahmen Gemeinde, und vergißt, daßman mit Tyrannen kämpfen soll, nicht rechten. Der Vormundeines Volkes muß auch sein Anführer sein!! einer Thenns ohneSchwert wirft man die Wage an den Kopf."
„Wenn Gottes Donner rollen, und niederschmettern das Ge-gniekc der Menschlein da unten, dann horcht ein edles Herz undjauchzet und betet an, und wer angstvoll ist, hört und iststill und betet, z Der Dämische aber verstopft sich die Ohrenund hört nicht und betet nicht und betet nicht an. Schiller mährendder heißen Tage der französischen Revolution schrieb in der An-kündigung der Hören: „Vorzüglich und unbedingt aber wird sichdie Zeitschrift alles verbieten, was sich aus Staatsreligion undpolitische Verfassung bezieht." So spricht noch heute jederLump von Journalisten,« wenn er, um die Leser lüstern zumachen nach dem neuen Blatte, sie versichert, er »verde das reineGold der Novellen, der Theaterberichte mittheilen, ohne alle garstigeLegirnng mit Glaube und Freiheit. Schiller war edel, aber nichtedler als sein Volk.-, So sprach und dachte auch Goethe. Sendetdazu der Himmel der durstigen Menschheit seine Dichter, daß sietrinken, sie mit den Königen, und daß wir, den Wein vor denAugen, den sie nicht mit uns theilen, noch mehr verschmachten?Und so denkend, und so sprechend geziemt es ihnen zu klagen:So weit ist es noch nicht init der Cnitnr der Deutschen gekommen,daß sich das, Ivas den Besten gefällt, in Jedermanns Händen findensollte? Wie kann sich in Jedermanns Händen finden, wornachnicht Jedermann greift, weil es, wie Religion und Bürgerthum,nicht Jedermann angeht. Soll etwa das deutsche Volk aufjauchzenund die Schnupftücher schwenken, wenn Goethe mit Mhrons Kuhliebäugelt?" .->
Börnes Aussprüche unter dem Mikroskop.
1. Nachdem der Jude sich über Schiller und Goethe ge-hörig ausgeschimpft hat, verlangt er: Goethe und Schillerhätten Anführer des Volkes sein sollen!
Anführer? Der Börne war immer so vorsichtig, aus demBersteck heraus zu schimpfen. Unseres Wissens hat er seinenkleinen Leichnam nie einer Gefahr ausgesetzt.
2. Dann wäre Börne sicher still geblieben und hätte vielgebetet!
Z. Hier hat die jüdische Frechheit den Culminationspunkterstiegen. In feiger Sprachwendung wirft er dem Schillerden „Lump" auf den Rücken. Echte Judenart!