Börne und Consorten.
sein, die ich nicht berauben und bestehlen helfe? Denni ist es etwas anderes, als der gewaltsamste Raub, als der schnö-K beste Diebstahl, wenn man den Juden das heiligste,1 das unantastbarste, unersetzlichste Eigenthum, das,H was sie von der Natur selbst erworben, betrügerischvorenthält? Gibt es etwas Ungerechteres, als die Minorate,H die wir (wer sind die wir? Börne redet immer von wir, da erdoch ihr sagen sollte) zu unserem Vortheile gestiftet, und etwasZ Lächerlicheres, als die Meinung, daß uns, weil wir die jüngerenj Söhne des Vaters sind, das Erbe allein gebühre? Und muß manein Jude sein, um christliche Gesinnungen zu hegen?"
Merkwürdig, wie sich seit 1820 die Anschauungen geändert^ haben! Seitdem innerhalb 40 Jahren der Juden-ein an ci pation Millionen christlicher Gewerbsleute an den^ Bettelstab gekommen, und hunderttausende von Bauern-^ Höfen durch jüdische Wucherer in Folge der höchst segensvollenWucherfreiheit (die den Juden „als das heiligste, unan-tastbarste Eigenthum betrügerisch vorenthalten wordenist" und welche sie durch die Macht ihrer Presse sich errungens haben) den Bauern abgenommen und die Bauern als Bettler^ durch erleuchtete (sehr oft auch bis in den Sack hinein erleuchtete)Gesetzgeber von Haus und Hof davongejagt worden sind, —seitdem haben sich die Anschauungen vom „heiligsten,unersetzbaren Eigenthum", das „betrügerisch" abge-genommen worden, gerade ins Gegentheil geändert.Jetzt ist Vieles in Frage gestellt. Man fragt: Wer sinddenn die eigentlichen Betrüger? Jetzt haben die „älterenSöhne" des Vaters den „dummen Jungen" schon einengroßen Theil des „Erbes" abgeschwindelt. Die Börne-Logikhat durch die Entwicklung der Geschichte einen gewaltigen Rißbekommen, der sich durch den jüdischen Phrasenzwirn nicht mehrzunähen läßt,
7, c^ine entsetzliche Ireveltljat des Irankfnrter Senats,der die Juden 17l!> zur Wit-Kandarlieit beim Jeilnngsliau angeljaltcn,und nach Itilt Zaljren iljnen ein Heiiet für "Befreiung der Irankfnrterin der Synagoge aufträgt. Mich und noch einmal Ilüch dem Irankfnrter
Senat!
Am 27, Juni 1819 hatte sich der Frankfurter Senat er-frecht, in Erinnerung an einen Brand, der 100 Jahre vorherviele Häuser in Asche gelegt, Gebete anzuordnen: Der Senat,