14 Börne und Consorten.
Das muß dem Christen ebenfallsGestattet werden jedenfalls.
Der Jude will nur schießen her,
Hinschießen, das verdrießt ihn sehr.Das Recht, meint er, hat er allein,
Der Goy soll nur ganz stille sein;
Wenn er sich nur ganz leise muckt,
Wird er zugleich zusammgeduckt.
Jedoch die Zeit geht ihren GangUnd ändert viel, ob kurz, ob lang,
Die Welt ist rund und dreht sich sehr,Und unverhofft kommt was daher:
Dann schaut die Frechheit drein verdutzt,
Wird nach Gebühr sie zugestutzt;
Trotz allem Zorn und WehgeschreiKommt doch der große Krach herbei.
3. Von einer väterlichen Sorgfalt von Seiten der alten,besonders der klassischen Völker gegenüber ihren Sklaven zusprechen, dazu gehört eine orientalische Phantasie.
4. Hier hätte Börne seine Stammesgenossen ausnehmensollen, denn diese arbeiten blutwenig mit Scheeren (außer mitCvuponscheeren), mit Hobel und anderen Werkzeugen. Nur dieFeder wird als Werkzeug der Reklame, des Schwindels, derLüge, der Verdummung des Volkes wacker gehandhabt, dannauch jene Scheere, mit welcher den dummen Schafen ihre guteWolle abgeschoren wird.
5. Im Christenthum kann der Liebesdienst schon vergoltenwerden durch ein aufrichtig gemeintes: „Vergelt's Gott!" daszu einem Gebet für den Geber wird, durch die Ergebenheitin das traurige Loos der Armuth, wenn der Beschenkte vomGeber als ein armer Mitbruder liebevoll behandelt wird.
6. Jetzt hat auch der Segen von oben aufgehört. Mitd em Hinschwinden der christlichen Charitas kommt der Unsegenvon unten, die Wogen der socialen Revolution branden anden Ufern des Besitzes, und ob die Schlauesten aller Schlauendiesen Sturm von sich ab und nur den Goyim allein zulenkenkönnen, das wird die Folge lehren.