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Sängern regte sich der Wunsch, dein kranken Dich-ter durch Vortrag dieser Lieder ihren Dank zu be-zeigen. Einer von ihnen, Herr Mennig, hatte vonJoseph Klein einen Empfehlungsbrief an Heine er-halten nnd wurde am 29. September nebst einemin Paris lebenden Schüler Kleins bei ihm ein-geführt.^) Sie fanden den Dichter in dem Zimmer derAvenue Natignon Nr. 3, das so oft beschriebenwurde, auf einem niedrigen, mit Rehhaut über-zogenen Ruhebette. Mit lebhafter Thcilnahme spracher von seinem lieben alten Freunde und erfreutesich besonders an einer — noch ungcdruckten —Composition der beiden Grenadiere von Klein,welche die beiden Rheinländer nebst andern Melo-dien ihm vorsangen. Eine Folge dieses Besucheswar, daß einige Tage später auch der Director desVereins und einige der vorzüglichsten MitgliederZutritt erhielten. Mit gedämpfter Stimme, damit
Ueber diesen Besuch findet sich ein Bericht in derKölnischenZeitung vom 24.Februar 18S6 von Csarlf Cframers,den mir Herr Mennig im Wesentlichen als richtig bestätigte.Ueber den späteren Besuch des Gesangvereins ließ sich eineAufzeichnung des Herrn Andreas Pütz benutzen.