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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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Jeder weiß, daß man Zeugnisse dieser Art nichtnach dem Buchstaben nehmen darf. Aber so vielbeweisen sie doch, daß Heine weder zu den unordent-lichen, noch zu den unfleißigen Studierenden ge-hörte. So blieb es auch in späterer Zeit. Manbraucht ihn nicht für einen großen Gelehrten zuhalten, aber noch viel weniger darf man ihn einenoberflächlichen Halbwisser oder ganz unwissend schel-ten. Ein entscheidendes Zeugniß darüber, weit ent-scheidender als alle Testate der Professoren, wird sichin der vorletzten dieser Mittheilnngen finden.

Heine äußert einmal scherzend, Schriftsteller lieb-ten von Allen am Meisten die, von denen sie amhäufigsten citirt würden; deßhalb habe er mit denUniversitätspedellen so gute Freundschaft geschlossen.In den Acten des Bonner Universitätsgerichts findetdieser Scherz keine Bestätigung. Sie beweisen, daßdie früher erwähnte Vorladung auch die einzige ge-blieben, und daß während der Bonner Universitäts-zeit, wenn ich mich des offiziellen Ausdrucks be-dienen darf, nichts Nachtheiliges gegen ihn bekanntgeworden ist.