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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
Seite
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III,

Lieber Christian!

Du weißt ich schreibe selten Billete; drnm macheDich darauf gefaßt etwas Hbchstwichtiges vielleichtauch Höchstvernünftiges zu lesen.

Ich habe mir diese Nacht, als ich nicht schlafenkonnte, recht vieles überlegt, und Hab mir allesaufgezählt was ich liebe; und das ist:

Nr. 1 ein weiblicher Schatten, der jetzt nur nochin meinen Gedichten lebt.

Nr. 2 eine köstliche Idee, die in dem Polen steckt.

Nr. 3 einen Menschen, den ich mir bisher inDir gedacht.

Nr. 4 meine neue Tragödie.

Nr. S eine ollu?otriela von: Familie, Wahr-heit, französische Revolution, Menschenrechte, Lessing,Herder, Schiller rc. :c. rc.

Mit Nr. 3 hat es jetzt seine eigene Bewandtniß.Ich werde Dich noch immer lieben; das hängt nichtvon mir ab. Letztere Erfahrung habe ich längstgemacht. Aber Freunde können wir nicht bleiben.

Ich erkläre Dir: daß ich vom löten April anDein Freund nicht mehr sein werde, daß ich mich