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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
Seite
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Ja! ich will jetzt au meinem Freunde Christianschreiben. Zwar ist es nicht die dazu am besten ge-eignete Stunde. Wnnderseltsam ist mir zu Muthe undbin gar zu herzbcwegt, und habe mich Wahl in Achtzu nehmen, daß kein leises Wörtlein entschlüpfe dasmir den innern Gemüthszustand verrathen kann.Ich sehe schon wie zwey große wohlbekannte blaueAugen mich anstarren würden; die habe ich zwar

sehr lieb, sind aber glaub ich nur zu kalt.

Ich habe mich wieder hingesetzt Dir zu schreibenund habe alles ans dem Herzen rauschen gelassenwas Dir immer spanische Dörfer bleibe». Ich habeDich ein bischen sehr lieb. Wie geht 's Dir Alter?Erfreust mich gar herrlich uud königlich, wenn Dumir brav schreibst. Thne es. Aber viel beten kannich selbst zu unserm lieben Herrgott nicht. Mirgeht's gut. Bin mein eigener Herr, und steh soganz für mich allein, und steh so stolz lind fest undhoch, und schau die Menschen tief unter mir soklein, so zwergcnklein; und Hab meine Freude dran.Christian, Du kennst ja den eitlen Prahlhans? Doch

Wenn die Stunde kommt, wo das Herz mir schwillt,Und blühender Zauber dem Busen entquillt,