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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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zeit bekannt geworden. Konnte doch der eigeneBruder eine leidenschaftliche Neigung, die den Dich-ter schon im Knabenalter ergriffen und zehn Jahrein seinem dichterischen Schaffen den Mittelpunkt ge-bildet hat, ganz in Abrede stellen. In das BuchLegrand hat Heine viele Eindrücke seiner Knabenzcit,aber auch Wahrheit und Dichtung mannigfach ver-webt. Wer weiß, wann einmal die ächten Memoirenin die Oeffentlichkeit gelangen? Immer wird mannicht ohne Theilnahme die ältesten brieflichen Ge-stündnisse des Dichters vor Augen haben und schonin den ersten Versuchen des Knaben Keime finden,die später zu einem so mächtigen Baume erwachsensind.

Unter Heine's Jugendfreunden wird zuweilenChristian Sethe genannt. Die Meisten wissen, daßdie im Buche der Liederan Christian S." übcr-fchriebenen Frescosonette ihm gewidmet wurden. AusHeine's Briefen an Jmmermann ergiebt sich, daßdas Verhältniß ein sehr inniges war; Eingehendesist darüber noch nicht mitgetheilt.

Der Name Sethe ist bekannt genug. Er ge-hört einer jener musterhaften Beamtenfamilien, die