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2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
168
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168 Lich

ohngefat i Pfund Satz, und zu ioc> Stück find io Pfund nebsti Quart Leinöl nöthig. Ein solches Licht mit dem Satz KI.°4,geschlagen brennt 7 Minuten; 5 brennt 6 Minuten; ybrennt 5 Minuten ; endlich ein nur 5 Lin. starkes Licht von zdauert j Stunde.

Lichter-Büchse oder Pennal ( holte ä lances a keu ) ist eineist Zoll lange, wasserdicht genabete Büchse von starkem, gebrann-ten Nindsleder, deren Deckel oben abgehet, und die vermittelsteines Richwen über die Schulter gehangen, oder mir einem Hakenvon doppeltem eisernen Drath an das Degenkoppel befestiget wird.Eine solche Lickterbüchse wiegt ohngefär 24 Loth, und enthält 12Zündtlichter.

Lichterk'lemme ( ?orte lance) ist entweder blos ein Stockvon hartem Holz oben mit einem Spalt, in welchen die Zündtlichtergeklemmt werden; oder er hat ein Beschläge von Eisenblech dasunten eine Dille hat, worinn der Stock befestiget wird, und obenrechtwinklich gebogen ist, um mit seinen halbrund zusammen ge-bogenen Ende» das Zündtlicht zu fassen. Ein beweglicher Ringdrückt diese Hülse zusammen, daß das Jündtlicht nicht herausfallen kann. Bei der Sächsischen Artillerie fükret jeder Kanoniereine solche Lichterklemme, oben mit Eisen beschlagen an der rechtenSeite der Mondirung im Knopfloch hangend.

Liegende Bolzen ( doulons ü'assemblago ) stehe Beschlage.

Luppen des Hahnes sieh Hltntensckiloß.

Ludelbirne oder Pulverflasche (Lornet ä'amorce) ist vonHorn mit einem messtgenen Deckel, der durch eine Feder ange-drückt wird.

Ludelfaden oder Zündtkchnur (Ktonpille) sind entweder vonHanf oder von Baumwolle. Die erster« bestehen auö lose zusam-mengedrehetem Hanf, z bis 4 Linien stark, der schichtenweise ineinen kupfernen oder eisernen Kessel gelegt, mit feinem Mehlpulverüberschüttet, und mit Weinessig über einem gelinden Kohlcnfenergekocht wird ; worauf man sie trocknet und zum Gebrauch auf-hebt.

Die baumwollenen Stopinen werden zu z bis 5 Faden zu-sammen genominen, rund kerum in eine uidere Schüssel übereinander gelegt, feines Mehlpulver dazwischen geschüttet, und,mit starken! Koriibrandtwein übergössen. Nachdem es auf diese Art24 Stunden gestanden und der Brandtweiu sich völlig eingezogei--hat, werde» die Enden heraus genommen , im Schatten zum Trock-nen aufgehangen, und nachher durch einen etwas stärkern Teigvon Mehlpulver und Brandtwein, wonnen 2 bis <z Loth Tragantyder Arabisch Gummi aufgelöst , gezogen, indem man sie dabeizwischen den Finger» hindurch laufen lafit, um den nberflüssiigenSatz abzustreichen. Zulezt werden sie nochmals getrocknet und aufhss IM Wigen Sttwinenhrckcr bis zum fernern Gebrauch gewuy-