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2,1 (1808) K - O
Entstehung
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Allgemeines Wörterbuch

der

theoretischen und praktischen

Art i l l e r i e»

K.

.Kaliber (Lalibre) heißt bekanntlich der Durchmesser der Feuer-geschähe sowohl als der aus denselben geschossenen oder geworfe-nen Projeetilen; doch wird häufiger blos der erstere darunter ver-standen, der wegen des nothwendigen Spielraums allezeit umet vas großer seyn muß, als die leztern. (Siehe Spielraum)Der Unterschied beider wird nach einem willknhrlichen Gesetz baldzu Ug, bald zu ^ des Durchmessers der Kugel angenommen; oderwenn ersterer ro,ooo,ooo ist, wird der Kaliber des Geschützes10,540.742 seyn (Kastner in Bdhms Magaz.Bd.V-S.2z4)woraus sich denn das geometrische Verhältniß ergiebt, um ent-weder den einen oder den andern zu finden. Dividiret man aberden Würfel von 1OZ4 mit dem Würfel von «000, so erhält maueine Zabl, deren Logarithmus o.ogzzbtZ -z- dem Logar. des Kn-geldurchmefiers den Kaliber des Geschützes, oder wenn man ihnvon leztcrem abziehet, den Durchmesser der Kugel giebt.

Da sich nun Korper von verschiedener Größe und Materieumgekehrt wie ihre Schweren verhalten, kann man auch aus demgegebenen Durchmesser einer eisernen Kngel, den Durchmesser ei-ner bleiernen oder steinernen Kugel finden. Nennt man die spe-zifische Schwere (Siehe dieS Wort) des Eisens e, die desBleies b und oie des Steines s, die Durchmesser der zngehdren-den Kugeln aber K, U und 8, so ist ihr Verhältniß zu einander

0 ?

KZ: IV k>: o; und daher L ^ oder K ; so auch

b 0

der Durchmesser einer steinernen Kugel K ; oder wenn

s

inau das wnrkliche Verhältniß ihrer Schweren unter das Wurzele

zeichen sezt; D--K /^ und 8

MZ-5 22456 lZz/2

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