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2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
159
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Leg

gewordenen Kanonen, so wie dos aus den Formen geschlemmteu. s. w. wiro zu Morser Schein nie tu, Schemen. Blockrückeu :c.angewendet. Bei Einrichtung der neuen Artillerie in Frankreichi/öz, wurden zu 25 Zwdlfpfündcrn . . . 4Z750 Pfund Metall

— 50 Achtpfüudern.... Z/Zoo — —

— 75 Vierpfündern. » . . 45500 — —in Allem 744750 Pfund bestimmt.

Soll nm/aileö, unbrauchbares Geschütz umgegossen werden,ist es nothwendig, das Verhältniß seiner M-taimu,chuiig zu ken-nen, um die Menge des zur An frischung nöthigen Zmnes. be-stimmen zu können. Die Untersuchung jenes Veryältiusfes läßtsich auf mehrere Arten bewirken:

Die hydrostatische scheint die leichteste und einfachste zusein. Sie beruher auf dem bekannten Grundsatz, daß im Woherdie Metalle nach Verhältniß ihrer größeren oder ge.lngerci? Dich-tigkeit einen gewissen Theil ihrer Schwere verstehren, w daß manans dem Gewicht einer Mischung von zwei oekaimten Mrtallondas veränderte Verhältniß einer and rn Mischung der nein!-ebenMetalle bestimme» kann. Allein , dieses Verfahren ist hier wegenseiner Unsicherheit nicht anwendbar, da man nie voraus wissenkaun, wie viel und waS für Metalle sich in der zu untersuchende!,Mischung befinden?

Durch Vergleich»»-; des zu untersuchenden Metall mit einerReihe anderer Metalle von allen gewöhnlichen Zusammensetzungenin Absicht des Klanges, der Farbe, des mehr oder minder dichtenfaferichen Gewebes ans dem Bruch, der Härte, Cohäsion undDehnbarkeit läßt sich noch eher mit einiger Wahrscheinlichkeit aufdas Vcryälniiß ssiner Bestandtheile schließen. Es treten jedochauch hier mancherlei Nebcuumstände ein, welche dieses Verfahrenunzuverlässig machen: das Bist verändert die Farbe einer Mischung,ohne beträchtlichen Einfluß aufibre übrigen Eigenschaften zu äußern ;die durch Zink und Spießglauz in Verbindung mir dem Zinn andem upfer bewirkten Veränderungen sind durch die eben erwähnteäussere Untersuchung nicht von einander zu unterscheiden , und manwird über die wahren Bestandtheile deö Metalls immer ungewißbleiben, wenn man sie nicht durch die chemische Untersuchungans dem nassen Wege, d. h. vermittelst der Auflösung durchSauren zu bestimmen sucht. S. Metalle und Verwarw chafr

Diese Scheidung der legirten Metalle auf dem nassen Wegegiebt ihre Mischung burch ihre Verwandschaft und die daher ent-stehende wechselseitige Anziebung genau genug a», denn bei des-halb angestellten Versuchen ergab sich blos eine Differenz des ge-fundenen und wirklichen Verhälinisfes des Zinnes zum Kupfervon 0,17 bis 0,21. DaS Verfahren dabei ist nach Hr. J.L. Jordanfolgendes:

etwa 500 Gran Kanonenmetall, wird nach Bemerkung seiner