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Farbe, seines Bruches und seines spezifischen Gewichtes so wie nacheinigen vorläufigen Aurungsversuchen, um die verschiedenen Me-raile des Gemisches zu bestimmen, mit S a l p e l c r sä u r c (Kciclenitrique) ( oder doppeltem Sckieidcwasscr) übergössen, ohne je-doch die Temperatur zu erhöhen. Hat man nach vollendeter Aus-losung, wo das zufällige in der Mischung enthaltene Silber me-tallisch niedergetchlagcn worden sein wurde, einen Rückstand desin dieser Saure nickt ausibSlichen Metalls, von dem in einer sil-bernen Schale mir kaustischem Kali gekocht, das Zinnornd sich mitlezrerm verbindet; so bleibt daö Antimonininoryd unanfgelbßt zu-rück, daß es durch Wasser ausgesüßt, in einem Platmarigel starkgetrocknet und genau gewogen werden kann. Die Auflösung imKali, welche stufig durch daö Seibepapier gehet, wird zu einemBodensatz gesattigct, der ausgesüßt und getrocknet, Zinnorydgiebt.
Die Salpetersäure mit dem darinnen enthaltenem Metall,wird in cinerAbrauchschale eingeengt, wo das salpetersaure Kupferin rcchtwinklichcn Krystallen an zu schießen anfangt; tröpfelt manmin starke Schwefelsäure hinein, erfolgt ein weißer Niederschlag,der als schwefelsaures Blei erscheinet. Die Salpetersäure , mir vie-lem Wafier verdünnt, und genügsames Eisen hinein gelegt, läßtdas Kupfer in metallischer Gcstallt fallen, wozu ü bis 8 Tage no-thig sind. DaS noch zugleich in der Auflösung enthaltene Zinn-ornd legt sich in Gestalt seiner, weißer Flocken auf dem Kupferan, und wird theils durch das Scihepapicr, theils durch kaustischesKali von demselben abgesondert. Ware dem Zinnoryd zufällignoch Eisenorpd beigemischt, läßt sich dieses durch kaustisches Am-moniak leicht abscheide»; das metallische Kupfer aber durch Zu-sammenschmelzen mit ausgebrandtem Weinstein und Borar mitetwas Sand und Kohlengestübbe vermilcht, von dem Eisenorndund Kohlenstoff gereinigcr. Hr. Jordan erhielt durch dies Ver-fahren :
aus 500 Granen Kanonenmetall:Kupfer 442 TheileZinn
Blei 1 l stss
Spießglanz
?5
488?W
daher enthalten loo PfundKupfer 88? Pfund
Zinn 4D
Blei
Spießglanz 2-?z
97?
Wird Zink in die mir Metall gesättigte Salpetersäure ge-bracht ; erfolgt sogleich die Abscheidung des salpetersanren Bleiesin seinen glanzenden Tafeln von bleigrauer Farbe, welche sich umden Zink herum anlegen ; oder auch in feinen Säulen, wenn nem-lich die Auflosung nicht stark genug mit Blei gesattigct ist. Nach-dem hieraus alles in der Saure enthaltene Metall vermittelst deshinein gelegten Zinks, der sich dabei beträchtlich erhizt, niederge-schlagen worden, während denn das Blei sich wieder säuret, und