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die Traube geschlagenen Schlepptaues, an dessen beiden Endenman zugleich ziehet, send.echt auf die Mündung gestellt. Manbringt nun die Lastete mit ihrem vordern Theile an das Rohr,hemmt die Räder vermittelst eines hindnrchgesteckttn Baumes,hebet den Schwanz der Lastete in die Hohe, und läßt mit Hülfedes Srylepptaues und einiger Hebcbaume daS Rohr sanft auf dieLastete sinken, daß die Schildzapfen in die Pfannen kommen»6 bis 10 Mann werden dies Manbuvre leicht verrichten.
Hat man zwei 10 bis 12 Fuß lange Bäume, die b bis 8Zollins Gevierte halten, werden sie queer übet die Lastete gelegt, die4 gute Schritt von dem auf der Erde liegenden Rohre entferntist; so daß sie mit ihren Enden unter das Rohr reichen, wennman vorher auf dieser Seite das Rad von der Lastete abgezogen undden Achsschenkel auf die umgekehrte Nabe desselben gestüzt hat,wo ihn die durchgesteckte Lunze erhalt. Man befestiget nun 2Schlepptaue an das stehende Rad der Kanone, schlingt jedes zwei-mal um das Rohr, und laßt die auf der Seite des Rades stehen«den Leute daran ziehen, wahrend andere mit Hebebäumen hel-fen, bis das Rohr in der Lastete liegt, wo man es vermittelstübers Krcutz geseztcr Hebebanme aufhebt, lim die gucer über dieLastete gehenden Baume hinweg nehmen zu können. Um alsdanndie Lastete aufzuheben, bedient man sich entweder einer gewöhn-lichen Wagenwinde, oder eines Hebels, vermittelst dessen manimmer höhere Unterlagen unter die'Stirn der Lastete bringt, bisman das abgezogene Rad wieder anstecken kann. Zu einem vierund zwanzigpfündigen Rohre Herden bei dieser Bewegung 20Mann mit iü Handspeichen erfordert.
Noch auf eine andere Weise laßt sich das Rohr auf die Las-fete bringen, wenn man ein langes Schlepptau doppelt nimmt,in der Mitte durch einen Feucrwerkoknoten an die Traube befe-stiget, und mit den Enden inwendig um die Naben der beidenRänder schlingt, so daß sie von unten aufwärts gehen; wodurchdas Rohr vorwärts gegen die Lastete gezogen wird, wenn mandiese rückwärts gegen jenes bewegt. Sobald das Rohr mit derMündung bis an den Schwanzriegel kommt, wird es durch krcntz-weis untergesteckte Handspeichen auf denselben gehoben, und einStück Holz unter den Kopf gestemmt, um zwei Walzen auf dieLaffetenwände legen und dadurch das Rohr auf derselben vor-wärts rollen zu können. Die Bewegung der Räder hierbei wirddurch zwischen die Speichen gesteckte Baume, oder durch an dieRetirirhacken der Lastete gespannte Pferde bewirkt. Um viel»leicht das vorwärts abhangige Terrain zu Erleichterung des Ma-il ouvres zu benutzen, kann die Bewegung der Räder, und folglichauch der Lastete, vorwärts gescheben, wozu jedoch das Schlepptauvon oben herunterwärts um die Naben geschlungen werden muß,und wo das Rohr etwas länger Zeit nöthig hat, auf die Lastet?