Druckschrift 
2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
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Natur der Sache, und ist schon unter dem Artik. Hebezeuggesagt worden. ES können jedoch Fälle statt finden, wo cö aiilezterem fehlet, wahrend eine Kanone oder Haubitze von der zer-schossenen oder sonst beschädigten Lastete genommen und a st eineandere gelegt werden soll. Liegt hier das Geschütz mit einerAchse schon auf der Erde; wird das Rohr vorne au der Mün-dung niedergedrückt, damit man zunächst den Schildzapfcii eineWalze oder einen Hcbebaum queer hindurch stecken kann. Wennnun 4 Mann mit Handspeichen unter dem laugen Felde und

1 Mann bei den SÄildzapfcn heben, werden sie daS Rohr leichtherunter werfen, wobei die au dem langen Felde hebenden schnellauf die Seite treten müssen, um nicht beschädiget zu werden«

Steget die Lastete noch aufrecht; kann daS Rohr entwederhinten über den Schwan; der Lästere, oder nach Anziehung einesRades, wie vorher, seitwärts herunter gebracht werden. Zudem leztcrn Endzweck wird ein Holzstück ans der Seite, wo mandas Nad abnehmen will, g Zoll von der Achse, unter die Laste-tenwand gesezt, nachdem man vorher den Schwanz der Lastetejn die Hohe gehoben, um durch Niederdrücken dcS leztern dasRad frei zu machen und abziehen zu können. Bei dem darauffolgenden Niederlassen der Achse auf die Erde, läßt man 4 oder6 Mann mit kreutzweis gestellten Handspeichcn unter der Achse, eini-ge andere Leute aber am Schwanz niederhalten, damit die Achsenicht durch das zu heftige Niedcrstellen beschädiget wird. Umdasselbe bei dem Herimtcrwerfen des Rohres zu verhindern, wirdein starkes Holzstück neben die Achse gelegt, welches die größteKraft des Stoßes aufnimmt.

Weil dies Verfahren wegen zu befürchtender Beschädigungder Laffcre nur bei leichtern? Geschütz und kleinen Kalibern an-wendbar ist, werde» größere Kanonenrbhre hinten über denSchwanz der Lastete herunter geschoben. Nachdem man in dieserAbsicht einen Baum in die Mündung gesteckt hat, an welchem

2 Man», an einem andern gncer über den Kopf gelegten Baumeaber 4 Mann das Nobr vorne niederdrücken, wird hinten einekleine Walze so tief als möglich unter das Rohr gebracht, eineandere größere Walze aber auf den Bruch der Lastete gelegt.10 Mann heben nun mit Z Hebebaumcn, wovon einer in derMündung steckt, ein anderer qncer unter dieser und der drittebei dem Halsbande unter das Rohr gebracht wird, das Rohrvorn in die Hbhe, und schieben es zugleich rückwärts, bis esHinren, auf der großen Walze ruhet, und so .-wischen den Laffe-r mväudcn lgriiüter ans einen schon im voraus über dieselben ge-legten Schleifbaum gleitet.

Das ans der Erde liegende Rohr kann auf verschiedene WeiseWieder auf die Lastete gehoben werden:

Am kürzesten wird ein leichtes Rohr vermittelst eines um

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