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Pab. XVIk, angegeben, die auf vier Rädern geladen und abge-feuert werden kann. Sie bestehet auö einem Rühmen AK, derquf zwei gewohnlichen, doch etwas niedrigern, Kanouenradernsiehet, und vermittelst der Langwiede L und des Schnßna-qels, an dem Protzwagen fest ist, Auf dem Rühmen befindetsich eine kleine Schiffslaffete I); sie ruhet vorn auf 2 Bleckrä-dern und hinten auf einer Walze, um beim Abfeuern des Ge-schützes quf dem Rühmen zurücklaufen zu können. An lezteremist hinten ein erhöheter Querriegel b' angebracht, den Rücklaufzu hemmen, damit derselbe das Geschütz nicht vyu dem Rühmenherunter stößt, Mit der Deichsel k wird der Kanone die Seiten«richtung gegeben, und durch die eisernen Haspen 6 und Zck wer-den Hebebaume gesteckt, uin die Lastete, nach hinweggenvmme-nen Pferden, mit Menschen bewegen zu können. Soll endlichauf sehr abhangigem Terrain chargiret werden, dienen zwei an-dere Hebebäume k, den Rühmen horizontal zu stellen, indem siepach Beschaffenheit des Bodens hinten oder vorn yder auch nur-auf einer Seite durch die am Rühmen befindlichen Ringe gescho-ben werden, Es scheint zwar, als ob diese Gattung Lastetenhei der reitenden Artillerie mit Nutzen zu gebrauchen se»; alleindem stehen folgende wesentliche Nachtheile entgegen: daß derSchwerpunkt des Geschützes zu hoch liegt, und deshalb auf üblemWege das Umwerfen sehr begünstiget; daß die größere Maschineznit den vorgespannten Pferden, dem Feinde ein größeres Zieldarbietet, auch durch die Pferde, wenn besonders eins verwun-det werden sollte, leicht Unordnung unter der das Geschütz be-dienenden Mannschaft entstehen kaun; endlich daß die Munitionin dem ans her Protze befestigten Kasten bl dem feuernden Geschützzn nahe ist. Man wird daher besser thun , auch die reitende Ar-tillerie mit Lasteten von der gewohnlichen Art zn versehe», alsdurch unnütze MustMeu den wahren Vortheil einem.Eingebilde-ten aufzuopfern.
Hier noch der eben so schnell bei der Französischen Artilleriewieder abge-schaften als eingeführten Trage lassetc (assütfarüieo) zu erwähnen, die sich nur durch ihre ungeheure Größeund componitto Bauart auszeichnete, wäre völlig unnütz. DieFranzösische- Revolution gab einer Menge abnlicher Maschinendas Daseyn, weit Leute ohne die Elementarkcunrmsse der Ge-schütz kuust oft zn Heu obern Stufen in der Artillerie gelangten,und sich hier durch Erfindungen auszuzeichnen suchten, die keinenandern Verdienst hatten, als den Geldgewinn, welchen sie denHandwerkern verfchqften. Hie- Beschreibung der Wall- undKnstenlafseten findet man unter diesen Worten, so wie dasEigenthümliche der für die Gebirgsartillerie bestimmten.
Caffcte, wie- das Geschütz vermittelst des Hebezeuges ven-derselben herunter, und wieder Hinauf zu bringen, fließt aus der