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Mehrere Ursachen können zu diesen unregelmäßigen Abwei-chungen der Schußweiten beitragen: die verschiedene Beschaf-fenheit und Stärke des Schießpulvers, die bald höhere bald nie-dere Temperatur der Atmosphäre, die ungleiche Dichtigkeit derProjektilen, daS Anschlagen derselben im Rohre, und der Wi-derstand der Luft haben gleichen Antheil daran. Lczterer wirktnemlich auf eine doppelte Art auf die Projektilen, indem er sichihrer Bewegung gerade entgegen sezt, und indem er sie von ihrergeraden Fluglinie ablenket und seitwärts treibet. (S. Wider-stand).
5) Da der Widerstand der Luft gegen Kugeln,die sich mit eitler grdßcrn Geschwindigkeit als 1200Fuß in i Secunde bewegen, sehr schnell und um dasDreifache wächst; läßt sich die mit dieser Geschwin-digkeit erlangte Schußweite durch eine, auch noch sosehr verstärkte; Ladung darnach nur wenig vergrö-ßern. Denn welches auch immer die Anfangsgeschwindigkeitdes Projektils seyii mag, witd sie durch den stärkcrn Widerstandbald zu der von 1200 Fuß in 1 Secunde herab gcsezt Werdensz. B. die vier und zwanzigpfünbige Kugel, mit einer Geschwin-digkeit von 20-00 Fuß abgeschossen, schon auf eine Entfernungbon izoo Fuß; so daß die Schlißweiten derselben bei g und2g Pfund Ladung nur um 1-zoo Fuß Unterschieden sind, und sichwie 5 zu 6 verhalten, während das Berhaltniß der Ladungen stzu 24 ist. Jede, dUrch mehr als ^ oder 5 Kugelschwer Ladungbewirkte; Geschwindigkeit wird demnach bald verlören gehen undam Ende der Flugbahn keinen Einfluß Mehr äußern.
6) Es kann demnach ein Geschütz, bei einerleiElevatiön, die 8 oder 10 Grad nicht übersteigt, mitverschiedenen Ladungen abgefeuert, bei ^ Kugel-schwer LädUng wohl bisweilen eine größere Schuß-weite haben, als wenn jene dem ganzen KUgetgeöwicht gleich ist. Sobald in dem leztern Falle einige der vor-her angefüli ten Ursachen zusammentreffen, welche die Schutz-weiten abkärzeN; wird diese tben so; oder wohl noch kleinerwerden, als die mit der schwächsten Ladung erhaltene;
7) Auf dieselbe Weise kann von zwei übrigensgleichen Kanonen von verschiedener Länge, die miteinerlei Ladungen ünb einerlei Eleöati 0 neU abge-schossen werden, die kürzere ihre KUgel weiter trei-ben als die längere. Sezt man die Geschwindigkeit dervier und zwanzigpfündigen Kugel aus einem yl Fuß langenRohre wie in oben befindlicher Berechnung (blo.'Z.) auf lzgichid berechnet auf die dort angegebene Weise dieselbe für ein nurAFnß langes Rohr, so erhält man, alles übrige gleich, 80z, 4 FußM Secunde z folglich beträgt die Differenz noch nicht -z det