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2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
111
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Ad III

größeren Geschwindigkeit. Nun ist aber der Widerstand der Lust,die drehende Bewegung der Kugel :c. bei ungleich verschiedenenGeschwindigkeiten fähig > die Schußweiten der einen zn verkürzenund die der andern zu verlängern, daß der hier angegebene Falleintritt 5 wie die Erfahrung geUugsaM bestätigest

8) Bei dem Gebrauch des Geschützes muß mansich nie einer stärker« Ladung bedienen, als nureben Nöthig ist, den vorgesezten Zweck zu errei-chen. Jede andere stärkere Ladung hat nicht nur den Nach-theil, das Rohr zu erhitzen, den Rücklauf zu vergrößern unddie Lastete zu zerstören; sondern die zu sehr erhöhte Geschwin-digkeit trägt auch durch den vermehrten Widerstand der Luft nochdazu best die Kugel nM so eher von ihrer vertikalen Richtungs»ebne abweichen zu Machen. , .

y) Diejenige Ladung eines Geschützes, welcheder Kugel die größte Geschwindigkeit mittheilet,ist demnach keineswegeö als die vorzüglichste an-zusehen, noch darf man sie durch ei» stetiges Ver-hältniß zu dem Kugelgewicht bestimmen^ ManMuß vielmehr die Ladung allezeit nach der vor-habenden Absicht verändern, und öiejenige Pul-vermenge wählen, weiche die eben erforderlicheGeschwindigkeit hervorbringt. SdbalV man gegenTruppen agiret. ist schon von selbst'klarst daß die Kugel auf2ovo Schritt, als die größte Entfernung, auf welche man nochbernünftigertveise Mit deM Feldgeschütz schießt, bei einer gerin-gern Geschwindigkeit noch hinreichende Kraft hat. Doch auchgegen Schiffe und andere feste Hindernisse thun die Projectilenbei einer geringern Geschwindigkeit mehr Wirkung, indem siedie ihnen entgegen stehenden Gegenstände zerschmettern und nie-derwerfen > als bei einer größer«, wo sie die leztern in vielenFällen blos durchbohren.

io) Nür dann, wenn man Wälle herunter schie-ßen, Batterien demontiren oder in starke Fntter-mauern Bresche legen wilst ist eine größere Ge-schwindigkeit^ UNd folglich stärkere LadnNg vor-theilhaftcr als eine schwach st RobinL sezt »ach demmit gutem Engtischen Pulver gemachten, Erfahrungen die Ladungder Batteriestücken auf z, und die der Schiffskanonen auf ^Ku-gelschwer; und wirklich wird diese PulverMenge in den meistenFällen hinreichend seyn, wenn nur anders das Pulver gut und nichtfeucht geworden ist. Folgendem im Jahr 1785 zuToulon auf Be-fehl des Marschalls von Ca stries, gemachter Versuch giebt einessBeweis dieses Satzes ab. (blorkoa l. c. p. zhr.) Man schoß hiermit einem Sechs - und dreißigpfünder gegen ein altes Schiff, dafin gehöriger Entfernung vom Ufer vor Anker lag. Die KffM