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2,1 (1808) K - O
Entstehung
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auseinander, und daß er sehr i'st mit Gcstnbbe ansgcstampftseyn muß. Bei jeder n.ucu Röstuna (^rüluize) wird das Feuerdurch eine größere Menge Ho?; und Koh'en verstärkt, in denbeiden lezteru Rösten aber vermindert, wodurch man eine» rei-neren Ertrag und weniger Schlacken erhalt, deren im Gegen-theil eine weit größere "Menge entstehen, wen» die Rohiechenicht hinreichend verrdstet sind. Das i» dem Ofen geschmolzeneMetall wird weckfelsweise in die beiden Tiegel abgestochen,und giebt hier Schwarzkupfer. indem es a»f die vorerwähn-te Weise kein Erkalten mit Waffer bespricht und in Scheiben los-gerissen wird, wo die obern zwei oder dröl Scheiben Oberlochöder Spursrein heisse», die bei dem Rosten der Rohleche mitzu der rnasten Rbstung gesezt, und wieder verschmolzen werden.

Weil das durch diese Schmelzung erzeugte Schwarzkupfer(mattes 6e culvre) noch immer nicht völlig von Schwefel undBlei frei, und daher zur weiter» Verarbeitung untauglich ist,muß es durch eine abermalige Bearbeitung (das Spleißen)in Gahrkupfer (cuivr^ sie rnsette) verwandelt werden.Dieses geschiehet auf dem Gahrheerd, das gewöhnlich einWintofen ist, Tab. XV., stzz. 4. u. 5., der nicht nur unter demHauptmauerwerk K, sondern auch uuter der Heerdsohle L ge-mauerte Luftzüge L hak, um jede Feuchtigkeit ans der Erde zuentfernen. Die Heerdsohle selbst IZ ist mm gutem feuerfesten Lei-men und darüber mit Kohlenstübbe nno ^ Sand ausgefchlagenO; sie wird mit glühenden Kohlen gut ausgewärmt und mir ei-ner Lage Stroh bedecket, damit die Schwere des darauf kommen-den Schwarzkupfers keine Eindrucke in den Heerd macht. Nach-dem dieses mir gedörrten bleihaltigen Kicnftöcken oder Sc! lackenzur Hälfte vermischt, dicht an einander gestzt, und sowohl dasSch» block N als die S ch lack e n t ri fft st mit eine»! Ziegelgrdßtenrbeils verschlossen worden; zündet mau das auf den RostR des Mindestens l geworfene Holz an, und laßt zugleich dieGcblaße in (r langsam angehen, bis das Kupfer völlig jn Fiußist, wo alsdann die Schlacken nach und »ach abgezogen werden,doch ohne die obere Fläche völlig zu entblößen. Wenn sich aufleztercr eine Art weißer Blumen ( die K upfe rb lnm en) zeigen,wird durch die Oeffnung st das Probeeisen in das Kupfer ge-stoßen. und sodann in kaltem Waffer ab-zelbschr, damit sich dasangehangene Kupfer ablöset und in Absicht seiner Güte untersuchtwerden kau», die mau aus der hellrotsten Farbe auf dem Bruchleichr beurtheilet. Ist demnach dasKnpfer völlig gastr, wird eögestochen und wechselsweoe in die beiden, vor den? Heerd befind«lichen ^ieael oder Sümpfe s bussins <le reaepticm ) ffl her-aus gelassen. Hier ziestet man die sich auf die Oberfläche sehen-den Schlacken ab, und besprüht es — nachdem es in Etwas ve>-kühlet ist, und eine Haut bekommen hat mit Wasser, das