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2,1 (1808) K - O
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Kup

neu Löffel herausgeschöpft, und in kaltes Wasser gegossen, woer sogleich gerinnet. Ein Rost von zvoo Centner Erz giebt aufdiese Weise täglich 20 Pfund Schwefel, wenn kein starker Regenoder heftiger Wind einfallt, die beide der Production des Schwe-fels nachrncilig sind.

Auf das Rösten der Erze folget das Rohschmelzenderselben, wodurch die Schlacke abgesondert, und der Kupfergc-halt der Erze mehr ins Enge gebracht wird, daß sie mit demnoch unzerstdrten Schwefel, Arsenik und Spießglanz, als Rvh-leche erscheinen. Man bedienet sich zu diesem Rohschmclzenentweder bei armen Erzen eines hohen Ofens, wie im Mans-felcischenz oder bei reichern Minern eines Windofens, wie zuSnon in Enqelland, wo das Rohkupfer in demselben Ofen mitCoaks verrdstet und durchgrsezt wird. Es kommt dabei sehr vielauf die passenden Zuschlage an, je nachdem die Erze viel Eisen,oder Blei enthalten , oder sehr arsenikalisch sind. Man nimmtgewöhnlich die Schlacken der vorhergehenden Schmelzungen, umsie, mit Kohlen vermischt, dem Erz zuzusetzen.

Das im Ofen schmelzende Kupfer fließt in der Spur oderVertiefung deS Heerdes zusammen, wo die sich oben aufsetzen-den Schlacken entweder mit dem Meiste! (radle), einer eisernenScharre, von Zeit zu Zeit herunter gezogen oder auch vor demKupfer abgestochen werden. Sobald lezrcrcs die Spur anfüllt,wird das »ach dem Sumpf (e ncr etwas niedriger anserhalbdes Ofens liegenden Vertiefung) gehende Loch mit dem Stich-eisen geöffnet, und das geschmolzene Metali herausgelassen.Der Heerd wird hierauf wieder mit Stübbe (krasil) einemGemenge von klaren Kohlen und fetter Erde. 2 Zoll dick ausge-füttert, und die Schmelzung von neuem begonnen. Die in demSumpf befindliche uureine Mischung aus Kupfer, Eisen undSchwefel, zuweilen auch aus andern metallischen Substanzenwird, sobald sie auf der Oberfläche zu erkalten anfangt und sichmit einer Art Haut oder Rinde überziehet, mit Wasser beiprützt,wodurch sie sich verdichtet, und als eine Scheibe von dem un-tern, noch flüssigen Tneile abgenommen werden kann. DiesesBesprützcn und Adreissen der Scheiben (die Kupferstcine,Roh steine, oder Knpfer - Ro bl echc heißen) sezr man solange fort, bis der Sumpf völlig ausgeleeret ist; worauf manleztern wieder mit Stübbe ausschlägt. und das sich mittlerweilein der Spur gesammelte Rohkupfer von neuem absticht.

Um die K up fe r R 0 hl e ck e von den heterogenen Sub-stanzen zu reinigen, müssen sie zu wiederholten malen geastet,nemlich reiche Rohleche bis gmal, ärmere hingegen 8 bis yma! und alsdann durch einen Ofen gesezr, der sich von dem vor-hergebrauchten nur dadurch unterscheidet, daß er gewöhnlichzwei Tiegel oder Sümpfe (bassins äe rscaption) har, ivZoll