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völlige Erkalten und nachherige Abreißen der Gahrkupfer-schciben jrosettes) zu befördern. Fehlet es an bleihaltigenSchlacken oder Kien st öcken, so wird auf jeden Centner Kupfer6 s Pfund reincS Blei zugesezt, daß man nach jedem Schlackcn-abzug zu 14 bis 20 Pfund auf einmal in den Ofen bringt, dergewöhnlich 46 Ccntiier Kupfer faßt.
Obgleich das Feuer in den Windofen zu seiner Verstärkungkeiner Geblaße bedarf, weil dies durch gehöriges Oeffnen derThüren hl, ?, des Aschenfallcs X und deS Loches in der Haubedes Ofens P bewirket wird; ist doch die Wirkung eines auf dieOberfläche des flüssigen Kupfers geleiteten Luststromes der Neini,guug des Metalles vorthcilhaft, mdcm er mit Heftigkeit auf leg-reres stoßt und ihm eine Art kreisförmiger Bewegung mittheilet,wodurch die heterogenen Theile desto.leichter abgesondert und nachoben getrieben werden. Die Lage der Form oder des Gcblas-rohres (tu^ere) muß sich daher allezeit nach der Beschaffen-heit deS Schwarzknpfers richten, denn je spröder dieses ist,um so tiefer muß auch der Luftstrom in den Heerd eindringen.
Anstatt deS hier beschriebenen Gahrheerdes wird auch öftersein Treibvfen zu dem Gahrmachen des KnpferS angewendet,dessen Heerd aus 2 Theilen Leimen, 1 Theil Kohlenstübbe, undo,i Theil Sand, oder gebranntem, und klar gestoßenem Kieselmit eisernen Stempel sehr fest geschlagen wird. In der Mittedieses DeerdeS wird ein Tiegel von l Fuß im Durchmesser und6 Zoll Tiefe mit einem braunen Messer ausgeschnitten, und mitTrcibasche überstreuet. Hier werden die Schwarzkupfer bloS mitKohlen, ohne allen Zusatz von Blei, getrieben, weil das leztereeinem zu großen Verbrandte ausgesezt ist. Man läßt die Ge-bläße anfangs langsam, hernach aber schärfer gehen, und sezlvon Zeit zu Zeit mehr Kupfer mrch, damit der Heerd beständigvoll bleibet, und die Schlacken besser ablaufen, zu welchem Endeein eisernes Blech vvrgesezt wird. Wenn das im Heerd befind-liche Kupfer nur wenig mehr rauchet, wird öfters eine Probedavon genommen, um es nicht zu verbrennen, und sobald esgahr ist, läßt man die Gebläße stille stehen, reiniget die Ober-flache des flüssigen Metalls mit einer hölzernen Krücke, undschöpfet dasselbe in den vor dem Heerde befindlichen Sumpf her-über, um es mit Wasser besprühen und nachher in Scheiben rcis-sen zu können, wie schon oben beschrieben worden. Dies ist dasVerfahren, welches man in den Spanischen Stückgiesscreien beob-achtet, um das Kupfer zu rosettircn, das blos als Schwarz-kupfer aus Westindien herüber kommt.