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Obgleich man bei dem hier beschriebenen Verfahren ein weitbesseres Eisen erhält, auch ein Beträchtliches von Arbeit und Ko-sten ersparet, alö wenn das Eisen erst zu Roheisen gemacht,und ihm alSdann durch das Frischen wieder der beigemischte Koh-lenstoff entzogen werden muß; geschiehet dennoch dasLcztere weithäufiger, theils weil es öfters a» einer hinreichenden Menge fürdie erstere Arbeit schicklicher Eisenmincrn fehlet, theils auch weildas ans diesen erhaltene geschmeidige Eisen gewöhnlich sehrungleich ausfallt, und daher wieder mngeschmolzcn werden muß.
Soll nun das Roheisen in Stabeiseu verwandelt werden,bestehet der ganze Prozeß in der Absonderung des, ersterem bei-gemischten, Kohlenstoffes durch den in der atmosphärischen Luftenthaltenen Sauerstoff, der jenen als Kohlensäure verflüchtiget.Dieses geschiehet nun in dem Lrischheerde, dchen Einrichtungschon vorher beschriebe» worden. Es werden zwar dabei verschie-dene Manipulationen vorgenommen, die nach Verschiedenheit derLander und des zu »erfrischenden Roheisegs mehr oder wenigervon einander abweichen; alle stimmen jedoch darinnen überein,daß wahrend des Einschmelzens das Eisen unmittelbar dem Luft-stromc auögesezt, und hierauf zu wiederholtenmalcn geglühet undauSgeschmiedet wird. S. Riemanus Anleit. zur Ke n n t-niß der Eisen arten 8- Wien 1790.
Geschmelzter Zeug (rocke a leu) ist zu dem Füllen derBrandkugeln bestimmt, und bestehet auS nachstehenden Sätzen,die zusammengeschmolzen werden, und, wenn sie erkaltet sind,eine harte Masse bilden:
küv. I.Pfund
No. II.
Pfund
Nc>. III.Pfund
Grobes Kornpnlver
Mehlpulvcr
Schwefel
Salpeter
Pech
Blasenhar;Kolophonium
Fein PulverAntimonium
Kienöl
Talg oder SchweinfettHaufwerg
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