Druckschrift 
1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
128
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1^8 Fuh — Gab

die Kammer aber Z Kaliber lang, D weit und, wie jener, untenhalbkngelfbrmig geschlossen. Der Stoß ist D Kal. stark; die Me-tallstarkc am Flug aber ist "nd um die Kammer D Kal. DasZündloch befindet sich am Ende der Kammer rechrwinklicht einge-bohret und ist mit einer hervorstehenden Züudpfaune versehen»Die Friesen bestehen an der Mündung:

in einem Platchen Kal. breit >

in einer Platte ^

in einem Platchen ^ — — ?

in einer Hohlkehle ck. — — > D

ein Platchen zA — i

ein Stab M — — 1

ein Platchen ^ ^

Die obere Platte hat A Kal. Ausladung oder Vorsprung überdas Metall. Am Ende des Fluges iD Kalib. unter der Mün-dung fangen sich die untern Friesen an, die sich von den ebenbeschriebenen obern blos dadurch unterscheiden, daß anstatt derHohlkehle ein Karnies die Verbindung mit dem Kammerstück macht.

Der unten angegossene eiserne Fuß c ci. ki^. 8- Dab. IX. machtmit der Scelenlinie ab einen Winkel von 6 Grad. Er besiehetaus einer D Kal. starken eisernen Platte, 2^ Kalib. ins Geviertegroß, die cki ihrer obern Flache ein Platchen von ^ ein Karniesvon F, und ein Platchen von ^ hat. Zu beiden Seiten sind dieDclpyiucn angebracht, um den"Morser vermittelst derselben bes-ser heben und bewegen zu können.

Weil zu dem nur selten vorkommenden Gebranch bei Lust-fcuerwcrken nicht leicht neue Fußmbrser gegossen werden; kannman eS füglich bei den hier angeführten Dimensionen der alrenbewenden lassen; obgleich ein etwas längerer Morser mit einersehr kleinen, der hierKnr äußerst schwachen Ladung angemessenenKammer, weit zweckmäßiger seyn würde.

G.

Gabeldeichsel (limoniers) ist gegenwartig fast bei allen Ar-tillerien abgeschaft, und dagegen die gewöhnlichere, zwei Pferdeneben die Deichsel zu spannen, eingeführet worden. Die Ga-bel ist zwar allerdings dauerhafter, und nicht so leicht zerbrech-lich, wie die Deichsel; hat aber dagegen den im Kriege sehr we-sentlichen Nachtheil, durch das Hintereinanderspanne» der Pferdedie Wagenkolonne um das Doppelte zu verlängern, und das Um-laufen zu erschweren, ja schnelle Bewegungen beinahe ganz un-möglich zu machen. Dazu kommt noch, daß in einem Lande, wo alleFuhrwesen mit 2 neben die Deichsel gespannten Pferden geflohenwerden, in der Mitte des Weges ein Kamm entsicher, auf wel-chem alSdenn das in der Gabel gehende Pferd nur mit Mühe fort-kommen kann, wodurch es weit schneller unbrauchbar wird, als

die