Druckschrift 
1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
130
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lzo Gah—Gar

in der Mitte hoch r Fuß 2 Zoll Lin.

Das Ansatzstück O ist lang 2 — 6 — —

breit > 4 —> y

dick 4 — 6

Das Beschläge der Gabel bestehet in:

1 Gabelstütze (Lravatte) a.

b Bänder um die Arme und Riegel (lisns) b.

1 Band auf den Riegel (eclrarpe) c.

2 Schranbenbolzen initMuttern (seves) 6 auf denSchemmcl.

2 Widerhalthaken 5 (razzots): bei den Eebirgslaffeteu sind

2 andere vorn.

2 Ringbänder an die GabelarmcSiehe Protzrvagen.

Gahrgang des hohen Ofens entstehet, wenn im Verhältnißz» dem Eisenstein sich sehr viel Kohlen in den Gichten befinden,wo zwar ein reiches Ausbringen statt findet, aber auch wenigSchlacke entstehet, und das niedergehende Metall sehr steif ist,daß es nur mit vieler Mühe gerengclr und die Schlacke abgeworfenwerden kann. Die Rast und der hohe Ofenschacht leiden am we-nigsten dabei, und das daraus erzeugte Roheisen fällt schwnrz-gran mit einem groben Korn, und mir viel Eisenfarbe auf seinerOberfläche.

Gallen (cbambres) im Geschütz sind nichts anders als Luft-blasen, die sich auf die Oberfläche des Metalls setze» und hiermehr oder minder große Vertiefungen bilden (Siehe Untersuchungdes Geschützes). Seitdem jedoch die Kanonen massiv gegossen,und gebohret und abgedrehet werden, finden nicht leicht mehrGallen statt, die vorzüglich durch die ans dem Kerne entwickelte, Feuchtigkeit entstanden; weil jezt die äussere Fläche hinweg ge-nommen wird.

Galmep (Lalamins; Ox/6e 6s ^Inc) ist der Name desZinkerzes, ans welchem durch Rösten der Zink erhalten und nach-her zu Verfertigung des Messings, Tombacks, Pinsbecks, undPrinzmetallö angewendet wird, je nachdem das Verhältniß desZinks zu dem Kupfer verschieden ist (S. Zink).

Garnitur (Eiaruiturs) ist das Beschläge des Gewehrschaf-tes, das aus folgenden Stücken bestehet: 1) der Kappe (plagus6s couclrs), 2) dem Handbügel (sous zzaräe), z) dem Stoß-blech, 4) dem Abzugblech (pisse 6e chtents), 5) dem obernLadstockrohrgen (emboucbciir) , das entweder eine Feder oderauch bisweilen ein Druckschräubchen hat, den Ladstock fest zn hal-ten, t>) dem Mittelröhrgen, 7) dem Spitzröhrgen (capucins),8) dem S ch langen b le ch (porte-vis), 9) dem vorder» Schaft-blech und 10) dem Daumenblech (piecs 6e pouce). Der Laufist entweder durch Stifte (zzoupille8) oder durch übcrgeschobeneRinge im Schafte befestiget; in welchem lezrern Falle die Ringe