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1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
129
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Gab 12Y

die Stangenpferde eines gewöhnlichen Deichselwagens. DieserNachtheil wächst noch mehr bei einem zweiräderigcn Wagen. woes durchaus unmöglich ist, die Last dergestalt zu vertheilen, daßihr Schwerpunkt immer in die Achse fällt. Liegt er aber vor der-selben, druckt er mit einem mehr oder minder betrachtlichen Theiledes Gewichts aus das Gabelpferd; hinter der Achse im Gegentheilwird die Gabel durch das Uebergewicht vorn in die Höhe geschnellt,und dem Pferde der Zug bergauf gar sehr erschweret. Angenom-men , daß z. B. ein zweiräderigcr Munitions - W agcn ( S.dies Wort) nach dein Vorschlag deö B. Erobert auf die mög-lichst vortheilhafteste Weise eingerichtet wurde, muß man dochim Felde auf z bis st Tage Furter mitführen, das entweder hin-ten oder vorn aufgepackt wird, und so das richtige Gleichgewichtaufhebet. Was man daher auch immer zum Besten des Fuhr-werkes mit der Gabel sagen mag. wird dennoch für den Ge-branch der Artillerie die Deichsel den Vorzug behalten, vermit-telst der die Wagen eben sowohl leichter bergauf gezogen, alsan Bergen und steilen Abhängen durch die beide» Stangenpferdezurückgehalten werden können. Man hat zwar vorgeschlagen,auch in der Gabel die Pferde zu zweien einzuspannen, so daßdas Handpferd neben der Gabel gehet; allein, es entstehet da-durch ein schiefer Zug, womit man in gewöhnlichen Hohlwegengar nicht fortkommen kann.

In Frankreich hat man sich demohngeachtct bis sezt nochnicht eutschliessen können, die Gabel (limon) gänzlich abzu-schaffen. Sie ward bei den Protzwagen der Belagerungsgeschütze,so wie bei der für die italienischen Feldznge bestimmte» Ge-birgsartillerie beibehalten. Beide unrerichewel, um dadurch voneinander, daß die leztere hinter einen Ansatz v har. um sie in dieSchcere der gewöhnlichen Protz - oder Vorderwagen einsctzcn zukönnen, anstatt daß bei den Protzen der Belagerungsstücke die Ga-belarme hinten in die Achse L eingezapft sind. Die Gabel hatfolgende Maaße:

Die beide» Gabelarme sind lang Dad. XI. stg. z. 8 Fuß 7Zoll Lin.der Hintere gerade Theil an der Achse lang 2 -- 1

unter dem Protzschemmel stehet hervor 4

Länge des vordern zurückgcbogencn Endes- 6

Breite desselben z

Die Breite der Arme am Riegel (I 5

Dicke der Arme . 4

Der O.ucrriegel E ist ohne Zapfen lang 2

breit 4

dick 4

Der Protzschemmel L oder bei der Gebirgsartillerie

der Hintere Riegel ist lang z y -

dick 5 -

Houer GciMtzWörterb, II. Th. I