Druckschrift 
1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
116
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For

ebenfalls mit Bolzen an die Form befestiget. Delphinen habendie eisernen, für die Marine bestimmten, Kanonen gewöhnlichnicht. Bei dem merallencn Geschütz werden sie ebenfalls massiv,und ohne Aushöhlung auf das Modell befestiget. Nach dem Ab-formen werden in der Giesserei zn Creusoc das Modell und dieDelphinen heraus genommen, und in die dazu bestimmten leerenRaume kleine Kerne eingeschoben, um die Aushöhlung zu denHaken des Hebezeuges zu bekommen.

Hat man zu dem Einformen des Zapfenstückes einen, ansvier Stücken bestehenden, Kasten, der die Form, zweier abge-stumpften Kegel hat stA. 6. ; so bedarf es keiner besondern Büch-sen zn den Schildzapfen. Noch mehr wird das Einformen er-leichtert, wenn die Zusammensetzung der beiden Halsten des Ka-stens bo und Ak, die Schildzapfen und Delphinen in der Mittentheilet. Zwar ist das Mittel der Delphinen gewohnlich im Schwer-punkte des Rohres, die Are der Schildzapfen aber naher nach derMündung zu, um 0,05 des Gewichtes zur Hinterwichtigkeit zuerhalten; allein, man kaun ohne Nachtheil die Delphinen naheran die Schildzapfen heran rücken, um das Formen ihrer Theilezn erleichtern.

Die Schildzapfen werden bis an den Rand bA stA. b. einge-dämmt, für die Delphinen aber wird der Raum Ii i stA. Z. aus-gehöhlet, in welchem man die Stücke st und i formet. Nach-dem man nun den Sand oben geebnet, mit Kohlenstaub bestreuet,und die zweite Hälfte des Kastens c st st i. stA. st. darauf gcsezthat; fahret man fort, das Modell einzudämmen. Ueber kstA. Z.und diesem Theile gleich, so wie über k und I, wird ein Stückherausgeschnitten und von neuem gcformet. Man bekommt da-durch 5 besondere Stücke, die den obern Theil der Delphinen ein-schließen, und sich leicht heraus nehmen lasten. Sie werden vol-lends bis an den obern Rand st i. stA. st. eingedämmet, und dannnach und nach die übrigen Stücke des Modells lss. st). U. 8. nebst denzugehörigen Kasten aufgesezt, wie vorher gesagt worden.

Wenn man einen Kasten auf den andern sezt, muß man zwi-schen beide drei kleine Keile, ^ Lin. dick, einschieben, damit siesich nicht unmittelbar berühren. Da der Sand gewöhnlich etwaseintrocknet, würde außerdem ein leerer Raum zwischen den For-men entstehen.

Zu dem Abheben der auf einander gesezten Formen dienet einbis ist Fuß hoher Krabn, mit einem 10 Fuß langen Arme,der zugleich auch bestimmt ist, die Form in die Dammgrube zubringen und das gegossene Stück heraus zu nehmen, in welcherAbsicht er an seiner Welle ein gezähntes Rad mit einem Sperrha-kcn haben muß. An den Krähn wird eine doppelte Kette mit 2Haken befestiget, womit man die Henkel stA. 2. der Form an-saßt, und die lcztcre dergestalt sanft zur Erde herab läßt, daßallezeit die weite Oeffnung des Kastens oben ist. In den untern