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Rand werden 2 Zoll lange hölzerne Bolzen gesteckt, damit dieForm nicht unten anfstoßt, und beschädigt wird. Nachdem manhierauf in dem Modell die Schraube» heraus gezogen hat, welchedie vorspringenden Theile halten, klopfet man mit einem hölzer-nen Hammer an das Modell, um es von der Form zu losen, daßes vorsichtig heraus geschoben werden kann, zu welchem Endeman die Ketten des KrahnS an die Hake» aa des Modells einhan-get. Sollte sich etwas von der Form los gestoßen haben, wirdes vermittelst einer kleinen Kelle wieder mit frischem Sande be-worfen, den man auch bisweilen mit langen Nadeln von Drathanheftet.
Um daS Bodenstück heraus zu nehmen, sondert man die Ka-sten U »nd L von einander, stellet L mit dem kleinen Ende ansdie hölzernen Bolzen, schraubt unten einen Henkel ein, und zie-het das Bodenstück X mit einer drehenden Bewegung heraus. InÜ fizt die Träubel ans dem Ansatz l, und kann — so wie dieser,durch den in die Traube gehenden Zapfen — leicht herausge-nommen werden, welches znlezt auch mit den beiden Flügeln 2geschiehet.
In der Giesserei von Chaillot wird mit den Delphinenfolg'»dergestalt verfahren : man sezt die Form auf ein Brel, ma-chet die Schrauben los, und nimmt das Modell und die Schild-zapfeu beraus. Man hebt nun die obere Halste des Kastens c stst i stA. st. von der untern akbA ab, daß die oben beschriebenenStücke ans lezterer zurück bleiben, und die Delphinen sich zwi-schen y besonder» Stücken befinden. Nachdem nun an die Delphi-nen geklopft worden, nimmt man zuerst das über s befindlicheSchlnßstück hinweg, alsdann die Stücke über i, und znlezt dieüber st, die man alle im obern Kasten in ihre zugehörenden Oeff-minge» cinsezt, und dadurch daS Einformen dieses Theiles vol-lendet. Aus dem untern Theile des Kastens werden die Stückesth, ii, und znlezt die Delphinen gezogen, um jene Stücke wie-der hinein bringen, und beide Halsten des KastcnS zusammen ver-einigen zu können.
Das dieser Arbeit eigenthümliche Werkzeug bestehet aus: 1)einem meßingncn Löffel mit einem runden Stiel; 2) einer vornabgerundeten Kelle mit einem spitzigen Stiele a. stA 7.; 3)kleinen spitzigen Kelle b ; 4) den kegelförmigen Dammhdlzer» stA. 8.c; 5) einer Bürste, und einigen Pinseln; st) einem hölzernenHammer; und 7) einem feinen Staubbeutel.
Die von dem Modell befreiten Formen werden nun in die vonZiegeln erbanete und gewölbte Trockenkammer (Htuve) ge-bracht, nachdem sie vorher inwendig genau untersucht worden.Die Trockenkammer ist io bis 12 Fuß ins Gevierte; hat oben eineOeffnung, um den Ranch hinaus zu lassen, und in der Mitteeine Art großen Fenerkorb in Form eines oben gFufi weiten Trich-ters, aus eisernen Stäben, die 1 Zoll ins Gevierte halten. Um