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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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tigkeit über den Luftkreis hinaufgestiegen ist. DennNiemand hat je das Nordlicht vor einem hohen Berge,oder vor einem anderen irdischen Gegenstande gesehen.Die Einwirkung dieser feinen Materie auf die Atmo-sphäre besteht nun darin, daß sie vermöge ihres elektro-magnetischen Zustandes die in derselben völlig aufge-lösten und durchsichtig gewordenen Wasserdünste aus-scheidet, und jene finstern Wolken hervorbringt, welchedas von dem leuchtenden Bogen begranzte Segmenterfüllen. Befindet man sich innerhalb des Raumes,wo die Materie des Nordlichtes herausströmt, und istdie Entwicklung desselben ungestüm, so hört man häu-fig ein Geräusch, welches dem Brausen gleicbt, welchesbei der Mischung der Säuren mit Alkalien entsteht.(Schweigers Journal B. 48. S. °"59 W8). AndereErscheinungen der Polarlichter werde ich später anfüh-ren, wo sich eine Analogie zwischen denselben und jenender Stein- und Staub-Niedcrfälle erblicken läßt.

Auch die Autorität BiotS, welcher während seinerwissenschaftlichen Reise nach dem Nordpole Gelegen-heit hatte, auf der Insel Scthland eines von denstärksten Nordlichtern zu beobachten, und welcher zurErklärung dieses Phänomenes sich genöthigt sah, einemetallische, für den Magnetismus empfindliche, in derLust schwebende Materie anzunehmen, giebt in so ferneein neues Gewicht obiger Hypothese, als diese nunjetzt den Ursprung und die Art und Weise des Vor-handenscyns jener metallischen Materie erklärt, derenAnnahme ein so berühmter Naturforscher zur Erklärungdes Nordlichtes nöthig fand, ohne uns von dem Ur-sprung derselben Rechenschaft geben zu können.

Fassen wir nun alles Gesagte zusammen, so wer-