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und mit einander vergleicht. Daß die Polarlichter ihrEntstehen dem Erdmagnetismus verdanken, unterliegtkeinem Zweifel mehr. Die bestandige Anordnung derLichtsäulen um einen von den vier magnetischen Polender Erde, ihre allerwartige Lage in der Richtung derJnclinationsnadel, die durch die Beobachtungen Hum-bold's, Arago's und Hansteen's bewahrte Einwirkungder Polarlichter auf die Magnetnadel, selbst in Orten,welche viele Hunderte Meilen ') von der Gegend ent-fernt sind, wo die Polarlichter stattfinden, oder auchnur sichtbar sind, sind lauter Thatsachen, welche fürobige Annahme sprechen. Hansteen hat die Beobach-tung gemacht, daß kurz vor dem Eintreten eines Nord-lichtes der Erdmagnetismus eine ungewöhnliche Starkeerlangt, welche wahrend der Erscheinung desselben sichmehr und mehr schwächt. Aus den complizirten Er-scheinungen der Nordlichter und aus seinen vieljahri-gen genauen Beobachtungen glaubt er den Schluß zie-hen zu dürfen, daß zur Zeit, wo die Nordlichter er-scheinen, nicht nur eine allgemeine Unruhe des ganzenErdkörpers und eine Aufhebung des Gleichgewichtesim ganzen Systeme der magnetischen Kräfte eintritt,sondern auch dabei ein feines Materielles Wesen ausder Erdoberfläche herausströmt, welches die Ursachedes Polarlichtes ist. Das herausströmende materielleWesen scheint, nach der Meinung des berühmten Na-turforschers von Christiania, die Eigenschaft zu leuch-ten nicht eher zu haben, als wenn es durch seine Leich-
1) Arago hat oft i» Paris Unruhe au der magnetischen Nudelbeobachtet, woraus er auf ein gleichzeitiges Nordlicht schloß;dieses war aber nicht einmal M Christiania, souderusnur in weitnördlicheren Gegenden sichtbar.